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NYC Marathon 2017 von Andriy Avtyenyev
Wenn ich alle meine Läufe über 42,2 km und mehr zusammenzähle und etwas genauer betrachte, dann sehe ich, dass nur 30% von diesen Veranstaltungen in einer Stadt stattgefunden haben. Ich laufe lieber in der Natur als in der Stadt, deswegen habe ich solche Ziele wie den Marathon in New York oder Berlin zu laufen nie verfolgt...
    
Die Idee am NYC Marathon teilzunehmen kam von einem guten Freund, der bis dahin keinen Marathon gelaufen war. „Wenn ich in meinem Leben einen Marathon laufen soll, dann muss es etwas ganz besonderes sein - New York City Marathon“, hat er mir eines Tages angekündigt, bat mich dabei um paar Tipps zur Vorbereitung und hat gefragt, ob ich mitlaufen würde. Ich war noch niemals in New York, die Idee fand ich gut und habe sofort zugesagt (hoffentlich liest meine Freundin diesen Bericht nicht). 
Wir haben es selten hingekriegt zusammen zu trainieren, da mein Freund in Bochum wohnt, aber um ihn mental fit zu halten und zu motivieren, bin ich mit ihm und drei anderen Arbeitskollegen eine Wette eingegangen – ich habe provozierend behauptet, dass sie zu viert (in Staffel) nie im Leben schneller als ich einen Marathon laufen werden und habe ihnen dabei den Vorsprung von 10 Minuten geschenkt. Den Köder haben sie geschluckt und so kam die Wette um die Ehre zustande. Ich habe mich beim Marathon Düsseldorf im April angemeldet und sie sich beim VIVAWEST Marathon im Mai, dabei hatten sie einen weiteren Vorteil - sie durften mit einer „Zielzeit“ starten. Mit ein paar Sprüchen wie „Jungs  -  Mensch kann gegen Maschine nicht gewinnen, lasst das Training und spart eure Zeit“ usw. habe ich aus dieser Wette für sie so eine Art Lebensaufgabe für die nächsten paar Monate gemacht. Es wurde regelmäßig und diszipliniert trainiert - von beiden Seiten. 
Das Ende dieser Wette war sehr schön – ich habe den Marathon in Düsseldorf mit der Zeit 03:07:58 absolviert und habe sie damit etwas demotiviert. Im gegnerischen Team wurde hochgerechnet, mit Faktoren wie „Rückenwind“, „Wunder“ etc. multipliziert, aber alles hat daraufhin gedeutet(meiner Meinung nach), dass sie das nicht packen...
Sie haben ihren Lauf mit 03:16:59 Stunden absolviert und belegten damit sogar den 3. Platz. Die Zeitdifferenz 00:10:59 – also unentschieden...

Vom anschließenden Marathon in New York habe ich nichts erwartet und habe mich auf meine Pace Maker Aufgabe konzentriert – mit meinem Laufkameraden nach 3:45 Stunden die Ziellinie passieren...
Am Veranstaltungstag wurden wir schon um 5:30(!) Uhr mit dem Bus zum Start gebracht. Nach 1,5 Stunden Fahrt waren wir da, wurden durch Sicherheitsbeamte kontrolliert und durften dann im zugewiesenen Bereich auf unseren Start um 9:50 warten.
Es war am morgen ziemlich frisch und rundherum liefen viele bunte Gestalten. Jeder Läufer durfte warme Sachen für das Warten mitnehmen und diese vor dem Start dann an Bedürftige spenden. Es war schon lustig die Läufer in Bademäntel, Skiausrüstung oder Mänteln „a la Al Capone“ zu sehen. Therapiehunde gab es auch und wenn jemand vor dem Lauf zu angespannt war, dann durfte er sich „therapieren lassen“. All das, und der warme Kaffee hat dafür gesorgt, dass die Zeit bis zum Start ziemlich schnell verging und nach einer patriotischen Rede und dem Singen (im unseren Fall nur Hören) von „America the Beautiful“, dürfen wir endlich starten. 
Den Blick von der Verrazano Bridge auf die Südspitze von Manhattan und auf die Freiheitsstatue davor, konnten wir nicht genießen – dafür hat der Nieselregen mit dem leichten Nebel gesorgt.
Das hat meine leicht negative Einstellung gegenüber einem Stadtlauf bestätigt, aber dann passierte etwas, worauf ich nicht ganz vorbereitet war – wir sind in den Brooklyn reingelaufen. Die Stimmung in diesem Stadtteil von New York war einfach fantastisch. So wurde ich noch nie durch Unbekannte unterstützt!
In Deutschland habe ich oft folgende Szene von meiner Läuferperspektive beobachtet: Eine Gruppe von Erwachsenen und ein paar Kinder unterstützt aktiv „ihren“ Läufer. Nachdem „Onkel Olli“ oder „Steffi“ diese Stelle passiert haben, werden alle Aktivitäten eingestellt, nur die Kinder wollen von Läufern abgeklatscht werden.
In New York - und besonderes in Brooklyn - habe ich das Gegenteil erlebt, und war überrascht wie zwei Millionen Zuschauer einen solchen Spaß an diesem Lauf haben. Jeder Läufer wird von unbekannten eifrig unterstützt und gefeiert, aus den Unterstützungsschildern kann man eine Galerie zusammenstellen. Sogar erwachsene Menschen streckten ihre Hände und wollten von Läufen abgeklatscht werden und je näher die Ziellinie kam, desto größer war das Angebot an High five... Dieser Lauf war eine 35 km kurze Party (ohne Verrazano Bridge).
Während des Laufs hat mein Freund gezeigt, dass er nicht umsonst trainiert hat und dass er über Charakter, sowie mentale Stärke verfügt. Die Ziellinie haben wir wie angepeilt nach 3:44:58 Std. überquert.
Mit diesem Ergebnis sind wir bei den ersten 20% der Finisher gelandet, was auch ein gutes Resultat ist.
Unsere Aufgabe war damit erledigt. Nach dem Finish, war aber unser Lauf nicht ganz beendet, denn Aufgrund der Anzahl der Läufer (mehr als 50.000), durfte man nach dem Finish nicht stehen bleiben, sondern musste fließend noch ca. 2 km bis zur Ausgabe von Laufbeutel und Finisher-Poncho zum Ausgang aus dem Zielbereich gehen.
Für mich war dieser Lauf eine interessante Erfahrung und ein einmaliges Erlebnis.
Anderen Lauffreuden würde ich natürlich empfehlen mindestens ein Mal im Leben den New York City Marathon zu erleben.
   

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Plauderecke / Gästebuch  

   

Gästebuch  

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3. Glashauslauf
Veranstalter: SV Concordia Emsbüren
Termin: Sonntag, 18. Februar 2018
In den letzten beiden Jahren waren auch ostfr
Freitag, 17. November 2017

Paul
Schade, dass der Emder Wallauf heute abgesagt wurde. Beim nächsten mal bin ich wieder dabei.
Samstag, 11. November 2017

Heino Krüger
Moin zusammen, 
man war dat gut. Für mich als Moderator, war es wieder einmal eine absolut perfekt organisierte Veranstaltung. Meine erforderlic
Freitag, 25. August 2017

Otten
Gibt es schon einen Termin für den Crosslauf 2018?
Evtl. wollen wir den Lauf in unser Trainingslager mit einbauen.
Detlef Otten
TSR
Freitag, 25. August 2017

Eduard
Hallo
Bis Anfang August konnten die T-Shirts wieder über unser Anmeldeportal vorbestellt werden. Da bis dahin wenige Shirts bestellt wurden, hab
Mittwoch, 16. August 2017