30.10.2011 Emden - Stundenlauf
Die Organisatoren der Emder LG freuten sich beim diesjährigen Stundenlauf über die Teilnahme von 38 Läufern, die bei 13 Grad und bedecktem Himmel fast ideale Laufbedingungen vorfanden.
Beim Stundenlauf geht es darum innerhalb der vorgegebenen Zeit von genau einer Stunde möglichst viele Kilometer auf der Kunststoffbahn im Johannes Althusius Stadion zu laufen.
Beim Startschuß setzte sich gleich der Oldenburger Manfred Ostendorf an die Spitze und erreichte als Sieger ....Ergebnisse - Fotos bei Toli
26.10.2011 Schortens - Teamlauf
Der Holtroper Holger Grigat erkämpfte sich trotz eines Saltos beim Teutolauf in Lengerich den dritten Rang in der Gesamtwertung.
Die Laufgemeinschaft Ostfriesland organisierte am letzten Wochenende eine Busfahrt zum sogenannten Teutolauf in Lengerich und hatte dazu auch einige befreundete Vereine eingeladen.
Mit über 600 Höhenmetern ist die Langstrecke über 29 km nicht nur die Längste, sondern zugleich auch die schwerste, aber auch attraktivste Strecke. Von den 1.700 Teilnehmern suchten bei herrlichem Herbstwetter über 900 Läufer die große Herausforderung.
Obwohl es für den Holtroper Holger Grigat der erste Berglauf war, setzte er sich ohne Respekt in einer Dreiergruppe gleich vom großen Feld ab. Die ersten 4km haben ein leicht welliges Höhenprofil, und führen sowohl die 12km als auch 29 km Läufer zum ersten richtigen Anstieg mit rund 200 Höhenmetern. Wenn der Gipfel erreicht ist geht es gleich wieder rasant hinunter. Für ein Blick auf den wunderschönen Herbstwald bleibt dann keine Zeit mehr, denn die Laufstrecke führt größtenteils über naturbelassene Wanderwege, die mit vielen Baumwurzeln übersäht sind.
In Bad Iburg geht es durch den Kurpark und dann fällt es plötzlich schwer überhaupt im Laufschritt zu bleiben. Der Grund sind zahlreiche steile Treppenstufen, die den Aufstieg zum zweiten Gipfel ankündigen. Auch hier ist wieder volle Konzentration erforderlich und besonders bei den Flachländern aus Ostfriesland melden sich zum ersten Mal die schmerzenden Oberschenkel. Oben angekommen muss sofort wieder auf Tempo umgeschaltet werden. Noch schneller, noch rasanter geht es wieder rund 200m Höhenmeter hinunter.
Etwas Erholung gibt es jetzt auf den schon fast als flach zu bezeichnenden landwirtschaftlichen Straßen, die den Läufertross wieder Richtung Hohne führen.
Bei Kilometer 21 kommt dann die dritte Herausforderung – wieder 200 Höhenmeter und wieder schreien alle Muskeln um Hilfe.
Kurz vor dem Gripfel fragen sich hier viele Langstreckler, warum sie nicht „nur“ für die 12 km gemeldet haben – denn diese sind hier nach dem ersten Anstieg wieder Richtung Ziel abgebogen und sitzen nach der erfrischenden Dusche bestimmt schon am Kuchenbüffet.
Zum dritten Mal im Höchsttempo nach unten, was dem drittplazierten Holger Grigat fast zum Verhängnis wurde. Durch eine Unachtsamkeit kam er zu Fall – stand jedoch nach einem Salto wieder auf den Beinen – und konnte sich gottlob mit „nur“ ein paar Schrammen und einem unbändigen Kampfgeist auch der nachfolgenden Konkurrenz erwehren.
Obwohl er sich erst während der Busfahrt für eine Ummeldung auf die Langstrecke entschieden hatte, lief es auch für den LGOér Reinhard Ludwig mit 1:14:37 Std. besser als erwartet. Der Holtriemer Heinz Rohden war selbst Stunden nach dem Zieleinlauf noch völlig aufgedeht. Das lag nicht nur an seiner guten Zeit von 2:29:22 Std. sondern auch an der einmaligen Streckenführung. Selbst Hobbyläufer die fast vier Stunden unterwegs sind überqueren völlig Euphorisch die Ziellinie.
Über 12 km erlief sich der Holtriemer Hinni Buß sogar den ersten Platz in der Altersklasse M55. Er benötigte 54:35 Min für die mit 200 Höhenmeter gespickte Strecke. Vereinskollege Ralf Reents wurde fünfter in der M40 und die Holtroperin Trijntje Falkena vom MTV Aurich erreichte mit 1:04:28 Stunden den 6 Rang in der Frauenklasse. Für die Wittmunderin Maria Siepert, die am Teutoburger Wald aufgewachsen ist , war es ein Heimspiel, welches mit dem dritten Rang in der AK W55 belohnt wurde.
Auf der Kurzstrecke über 6 km freute sich Carsten Diekmann mit 24:01 Min. über den ersten Platz in der Männer Hauptklasse und Vereinskollegin Sandra Mudder wurde für den zweiten Platz in der W45 geehrt. Der Moordorfer Heinz Gerdes (LG Ostfriesland) belegte Rang 3 in der M65.
Nicht nur die Läufer waren von der Veranstaltung begeistert, sondern auch die mitgereisten Familienangehörigen kamen auf ihre Kosten.
Alle Ergebnisse, Infos zur Veranstaltung unter: http://www.teutolauf.de/
29 km Teutolauf mit 600 Höhenmeter
AK Name Verein Zeit
2. M35 Holger Grigat Holtroper Jung 1:50:58 Std.
7. M50 Reinhard Ludwig LG Ostfriesland 1:14:37 Std.
11. M55 Eduard Tjarks LG Ostfriesland 2:23:28 Std
19. M50 Folkert Redenius LG Ostfriesland 2:25:09 Std
57. M45 Heinz Rohden SVO Wi sünd Holtriem 2:29:22 Std.
70. M40 Wolfgang Behrens BSC Langholt 2:35:09 Std.
22. M55 Siegfried Janssen LG Ostfriesland 2:36:48 Std.
112. M45 Fred Ibeling LG Ostfriesland 2:42:42 Std.
70. M40 Adolf Meyer TV Norden 2:46:29 Std.
12,2 km Waldlauf mit 200 Höhenmeter
6. WHK Trijntje Falkena MTV Aurich 1:04:28 Std.
7. W40 Birgit Keck LG Ostfriesland 1:09:49 Std.
3. W55 Maria Siepert MTV Wittmund 1:14:59 Std.
5. M40 Ralf Reents SVO Wi sünd Holtriem 50:33 Min.
9. M40 Uwe Frömming SVO Wi sünd Holtriem 54:05 Min.
1. M55 Hinni Buß SVO Wi sünd Holtriem 54:34 Min.
15. M30 Tim Pretl SVO Wi sünd Holtriem 1:01:25 Std.
24. M40 Günni Jakobs SVO Wi sünd Holtriem 1:01:25 Std.
57. M45 Helmut Meyerhoff LG Ostfriesland 1:07:36 Std.
34. M55 Fritz Eggerstorf Box Club Norden 1:15:19 Std.
6 km Jedermannslauf
1. MHK Carsten Diekmann LG Ostfriesland 24:01 Min
5. MHK Alexander Diekmann LG Ostfriesland 27:32 Min
5. MSA Adrian Diekmann LG Ostfriesland 27:49 Min.
3. M65 Heinz Gerdes LG Ostfriesland 38:51 Min.
2. W45 Sandra Mudder LG Ostfriesland 35:09 Min.
8. W40 Karola Janssen LG Ostfriesland 38:36 Min.
10. W40 Gudrun Fröhling SVO Wi Sünd Holtriem 39:02 Min.
6. W35 Carmen Gerdes SVO Wi Sünd Holtriem 39:02 Min.
5. WSA Sandra Janssen LG Ostfriesland 41:00 Min
10. W50 Gerhardine Tjarks LG Ostfriesland 43:33 Min
11. W50 Beka Buß SVO Wi Sünd Holtriem 43:34 Min.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen erreichten die Senioren der Laufgemeinschaft Ostfriesland am Sonntag ausgezeichnete Platzierungen bei den Norddeutschen- und Niedersächsischen Meisterschaften, die im Rahmen des Bremen-Marathon ausgetragen wurden.
Besonders auf dem letzten Streckenabschnitt entlang der Weserpromenade – wo es keinen Schatten gab - herrschten am frühen Nachmittag weit über 25 Grad. Gut für die vielen tausend Zuschauer, die für eine atemberaubende Stimmung sorgten – die Läufer hatten hier jedoch schwer mit der Hitze zu kämpfen.
In der Altersklasse M50 / M55 hatten sich Reinhard und Helmut Ludwig, sowie Eduard Tjarks eine gute Mannschaftsplatzierung als Ziel gesetzt. Hinter den hoch favorisierten Läufern aus Göttingen wurde am Ende ein ausgezeichneter 2 Platz herausgelaufen. Der Vorsprung gegenüber dem Team MTV Heide betrug rund 1 ½ Minuten.
Schnellster im LGO-Team war Reinhard Ludwig, der mit 1:28:20 Std. den fünften Rang in der Altersklasse M50 erreichte. Mit nicht erwarteten 1:30:54 Stunden und dem Vizemeistertitel in der Altersklasse M55 folgte Eduard Tjarks und Helmut Ludwig konnte mit 1:38:59 Std. seine diesjährige Bestzeit ebenfalls nochmals verbessern und zum Erfolg beitragen.
Obwohl ihm die große Hitze diesmal sehr zu schaffen machte, freute sich Arnold Romanowski sowohl bei den Norddeutschen- als auch bei den Niedersachsenmeisterschaften über seinen dritten Rang in der Altersklasse M65. Für ihn wurden 1:44:11 Std. gestoppt.
Für Ewald Wallerowitz (AK M45) blieben die Uhren bei 1:52:50 Std. stehen, was Platz 41 in der AK bedeutete.
In ihrem ersten Marathon erreichte die Emderin Sonja Hoogestraat (LG Harlingerland) mit 3:12:44 Std. den dritten Platz in der Frauenwertung.
Alle Ergebnisse unter: http://results.davengo.com/?event=4e86cb64ad0cfaf928aba0c5
Ergenisse der Meisterschaften 21,1km : http://nlv-la.de/admin/upload/files/Bremen021011NDMLM.htm
25.09.2011 Berlin - Marathon
Am Sonntag dem 25. September hat Martin Wilts von der Laufgemeinschaft Ostfriesland an Deutschlands größtem Marathon teilgenommen.
Bei optimalen äußeren Bedingungen ging es mit 35 000 anderen Läufern an den Start. Auf den ersten 10 Kilometern herrschte eine ziemliche Enge, so dass das Überholen nur schwer möglich war. Als der Rhythmus gefunden war, wurde es noch ein sehr schöner und unvergesslicher Lauf.
Geschätzte 1 Mio. Zuschauer säumten die Strecke und machten eine Riesenstimmung und die imposante Stadt tat ihr übriges dazu. Ohne den geringsten Einbruch und mit zwei gleichmäßig gelaufenen Hälften überquerte Matin dann in 3:06:18 Std. die Ziellinie und belegte damit Platz 1660 der Gesamtwertung, in der AK M35 war das Rang 356.
Der Kenianer Patrick Makau machte den Berlin-Marathon mit seinem Weltrekord in der fantastischen Zeit von 2:03:38 Std. wieder zur schnellsten Strecke der Welt.
Richtg Schwein gehabt, hatten die Organisatoren der Laufgemeinschaft Ostfriesland bei ihrem Bahnlauf, der am vergangenen Sonntagmorgen auf dem Ellernfeld in Aurich stattgefunden hat. Nachdem am Tag zuvor der Citylauf auf Norderney buchstäblich ins Wasser gefallen ist, und es am frühen Sonntagmorgen auch noch geregnet hat, öffnete sich pünktlich zum ersten Start die Wolkendecke.
Aufgrund der geringen Beteiligung bei den Schülerläufen wurden die Läufe der Schülerrinnen und Schüler jeweils zusammengelegt, so dass der erste Lauf der Schülerrinnen über die 800m um 10:05 Uhr mit Läuferrinnen in den Altersklassen von W7 -W14 besetzt war.
Gewonnen hat diesen Lauf die 14 jährige Anneke Rosendahl vom SV Warsingsfehn in 2:30,10 min gefolgt von Lena Münch in 2:37,4 min vom BW Borssum, die in der Altersklasse W 13 gestartet ist.
Anneke Rosendahl verbesserte in diesem Lauf ihre persönliche Bestzeit um 17 Sekunden, verpasste allerdings die Qualifikationszeit für die Deutschen Meisterschaften um ärgerliche 2 Sekunden.
Bei den Schülern bestand das Starterfeld aus nur 4 Schülern. Diesen Lauf konnte Adrian Diekmann AK M15 von der LG-Ostfriesland in 3:36,0min für sich entscheiden.
Zweiter wurde Karsten Jonah vom BW Borssum AK M11 in 3:37,8 min.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde um 10:30 Uhr der 3000m Lauf gestartet. Mit großem Vorsprung gewann Julien Hörig von der LG Wilhelmshaven in 9:36,20 min vor Jannis Langsiepen vom TuS Aurich Ost in 10:11,1 min. Jana Fangmann von der LG Götingen gewann die Frauenwertung knapp vor Tomke Barfknecht von der LG Harlingerland.
weitere Bilder gibt es hier:
Ostfriesland ist seit Samstag wieder um eine Laufattraktion reicher, denn der 1. Vull wat manns Loop löste bei den rund 80 Teilnehmern pure Begeisterung aus.
Für die zuerst startende Kurzstrecke über rund 4 km standen rund 30 Teilnehmer am Start, die Mehrheit hatte jedoch für die Langstrecke gemeldet. Mit dabei auch LGO Vorsitzender Eduard Tjarks - hier sein Bericht.
Nach dem Start und rund 300m Anlauf kam der erste mit hohem „Unkraut“ bewachsenen Erdhügel. Rasant und steil ging es auf der anderen Seite wieder hinunter. Nach einem Stück Wiese ging es wieder durch die Kiesgrube zum nächsten Sandhügel hinauf.
Gleich danach gab es aus einem Pumprohr, welches über die Strecke führte, eine riesige kalte Dusche und dann – hinein in den Matsch.Das 7m lange Mudderloch war mit einem Vogelnetz und mit Sträuchern abgedeckt, damit der Kopf auch schön unten blieb. Nach diesem Hinderniss standen die Schuhe zum ersten Mal voll Wasser. Nach einen Stück Kiesuntergrund ging es aus der Sandgrube hinaus durch einen „Wildwuchsstreifen“ mit vielen Wurzeln, Unebenheiten und Bäumen. Eigentlich war hier nur ein schmaler Tierpfad zu erkennen der sich kreuz und quer durchs Gebüsch schlengelte.
Dann ein Sprung in die Tiefe – hinein in den Moorsee. Schon nach 2m iwar kein Grund mehr spürbar, so das die rund 40m schwimmend zurückgelegt werden mussten. Dann schnell die glitschige Böschung hinauf und schon wieder abwärts über einen ebenfalls glitschigen kleinen Steg.
Die nächsten 400m Rasenfläche waren sogar sehr gut zu belaufen, doch dann ein Linksschwenk durchs Gebüsch – Kopf runter (wegen Weidezaun) - und über eine Kuhweide zur anderen Seite.
Wieder Weidezaun und wieder nasse Füße, da ein 2m breiter Moorgraben über- oder besser durchquert werden musste.
Jetzt folgte der wohl schwerste Abschnitt - Moorlandschaft mit vielen Unebenheiten, vielen morschen Birkenstämmen die kreuz und quer im hohem Gras lagen und eine Orientierung war nur möglich, da hier und dort Flatterbänder an den Bäumen hingen. Jeder suchte sich seinen bestmöglichen Weg durchs Gelände.
Am Ende leitete das Flatterband die Läufer wieder zur Sandgrube und mit einem Reifenstapel folgte das wohl einzigste „künstliche Hindernis“ . Kaum überquert, folgten schon wieder mehrere 1 – 2m hohe Sandhaufen. Auf dem nächsten Abschnitt ist das Ziel schon zu sehen, doch ein Absperrband leitete die Läufer nochmals nach links – zum großen Sandberg.
Auf allen vieren hinauf und auf der anderen Seite wieder rasant hinunter. Durch den tiefen Kies passten die Schuhe jetzt wie maßgeschneidert. Nach 300m Straße nochmals ein Sprung in einen 1,5m tiefen Graben und dann geht’s durch die Röhre. 15m auf Knien durch eine Entwässerungsröhre von einem Meter Höhe. Am Ende noch ein paar Meter durchs knietiefe Wasser, die Grabenböschung hinauf und dann der Endspurt zum nahen Ziel – wenigstens für Peter Steinke und die anderen Kurzstreckler.
Die Mehrheit der Läufer hatte sich jedoch für die Langstrecke entschieden, und mußte somit den „abwechslungsreichen Rundkurs“ dreimal bewältigen. Ganz schön hart – jedoch waren sich im Ziel alle einig – Es hat Spass gemacht – und muß im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt werden.
Die Idee hat Organisator Edzard Wirtjes dem StrongmanRun - dem angeblich stärksten Lauf aller Zeiten – entnommen. Beim StrongmanRun werden viele künstliche Hindernisse (Strohballen , Reifen usw. in den Streckenverlauf eingebaut, beim „Vull wat manns Loop“ erwies sich die Kiesgrube in Logabirum mit dem angrenzendem Gelände als ideale Austragungsstrecke.
Die Kurzstrecke gewann Peter Steinke in 19:14 Min., schnellste Frau war Maggi Kannegießer aus Logabierum mit 23:28 Min. Auf der Langstrecke dominierte Matthias Freese vom TuS Weener der in 57:40 Min gewann. Vidina Otten aus Zetel lag in der Frauenwertung vorne.
Eduard Tjarks - dem das Schwimmen die größten Probleme bereitete - erreichte als ältester Teilnehmer mit 1:08:58 Std. den 20. Platz.
Alle Ergebnisse unter: http://www.fortuna-logabirum.de/1_vull11.html
Am Sonntag hieß es für Almuth, Arnold und Johann früh aufstehen. Um 7:30 Uhr traf man sich in Aurich und auf ging´s nach Wilhelmshaven. Dort starteten die Drei beim 10-km-Lauf im Rahmen des Gorch-Fock-Marathons. Almuth und Johann waren wieder etwas nervös. Arnold strahlte wie immer eine Ruhe aus.
Um 9:45 Uhr schickte man die 358 Läuferinnen- und Läufer auf die 10km-Strecke. Bei nur 12 Grad hatten die Läufer nicht nur mit zum Teil starken Gegenwind zu kämpfen auch die Strecke mit „Deich hoch und Deich runter“ und Brücken ließ Vorstellungen von Bestzeiten schnell verschwinden.
Zum Teil war es ein einsames Rennen. So kam Johann ziemlich allein als 7. der Gesamtwertung nach 39:58 Minuten im Ziel an. Er war damit 2. in der Altersklasse M40. Arnold folgte nach 45:57 Min. Für Almuth stoppte die Uhr bei 48:02 Min. Die beiden belegten damit jeweils den ersten Platz Ihrer Altersklasse.
Schade war es bei diesem Lauf, dass das über GPS gesteuerte Zeiterfassungssystem Probleme bei der Zeitnahme zeigte. So wurden die gelaufenen Zeiten zunächst alle um 7 Sekunden schlechter erfasst. Korrigiert wurde dies dann erst später nach Durchführung der Siegerehrung.
Fazit:
Nichts für Läufer, die auf Bestzeiten aus sind, da die Strecke sehr anspruchsvoll ist. Organisatorisch ist dies Veranstaltung aber zu empfehlen. Auch gab´s Kaffee und Kuchen, schnelle Siegerehrung sowie ein umfassendes Rahmenprogramm.
So heiß wie am Ostermontag, war es in der 16jährigen Geschichte des Störtebeker-Laufes in Marienhafe wohl noch nie. Wie bei einem Sommerlauf stöhnten viele Läufer über die Temperaturen, die während des 10km Laufes sogar auf rund 22 Grad anstiegen.
Viele Läufer, vor allem die Nachmelder entschieden sich kurzfristig für die Kurzstrecke, die diesmal mit rund 140 Läufern sogar mehr Teilnehmer als die Langstrecke aufweisen konnte.
Über 5 km waren für die LGO bei den Jugendlichen Carsten (19:21) und Adrian Diekmann (24:55) am Start, bei den Frauen Sandra Mudder(26:34) und Angela Peters (28:17). Der Sieg in der Altersklasse holten sich Eduard Tjarks (M55, 21:36) und Ulrich Behrendt (M60, 21:13). Fidi Gerdes war noch etwas schneller und kam in 20:41 ins Ziel.
Ähnlich gute LGO-Beteiligung beim 10-er: die Altersklassen konnten Martin Wilts (Männer, 40:29), Anton Sanders (M50, 39:44), Jutta Redenius (W50, 1:05:42) und Arnold Romanowski (M65, 46:45) für sich entscheiden. Weitere Starter: Edgar Backer (47:54), Karin Gastmann (1:05:42), Matthias Paul (40:01), Siegfried Janßen (46:47) und Hermann Uden (50:12)
Es war schön mal wieder so viele LGO-er bei einem Wettkampf zusammen zu sehen – so würde es eine sehr gemütliche Veranstaltung!
Die Ergebnislisten gibt es unter: http://www.fortuna-wirdum.de/Leichtathletik/Ergebnislisten/2011/2011.html
Nachdem ich meinen letzten Wettkampf im August 2010 hatte, habe ich mich doch mal wieder durchgerungen, einen Wettkampf zu laufen.
Da Johanns Trainingsplan einen 10 km Wettkampf vorsah und er in Schortens beim Straßenlauf starten wollte, fielen mir auch keine Ausreden mehr ein.
So sind wir um 08:15 Uhr bei Temperaturen um die 3 Grad Celsius in Richtung Schortens gefahren. Wir waren noch ein wenig auf Winter eingestellt, zum Glück haben wir uns kurz vorm Start noch für das Sommeroutfit entschieden.
Um 10:15 Uhr fiel dann bei 15 Grad Celsius der Startschuss für die 260 Teilnehmer. Es war ein richtig schöner Lauf, obwohl sich schon gleich am Anfang ein paar Frauen vor mir unerreichbar weit entfernten. Zwei konnte ich dann noch einholen. Im Ziel wartete Johann schon laut anfeuernd auf mich und so musste ich mich die letzten 300 Meter im Stadion noch zusammenreißen. Nach 44:13 Minuten kam ich dann als vierte Frau ins Ziel, zugleich erste in W 40.
Für Johann hatte die Uhr bei 39:38 Minuten gestoppt. Er war damit siebter der Gesamtwertung und erster in der Altersklasse M 40.
Mit unseren Leistungen waren wir beide zufrieden.
Die Strecke fanden wir beide wieder sehr schön und abwechslungsreich. Der Preis ist jedoch mit 9,50 € für Nachmelder reichlich hoch. Immerhin gab es noch ein Handtuch. Geehrt wurden nur die ersten drei Gesamtsieger. Auch bekamen die Alterssieger keine Urkunden, obwohl dies in der Ausschreibung so angekündigt war.
Am Anschluss der Veranstaltung gab es wieder eine Verlosung. Diese haben wir aber nicht mehr abgewartet. Vor zwei Jahren haben wir darauf zwei Stunden gewartet, dies wollten wir uns diesmal nicht mehr antun.
Die Ostfriesische Halbmarathon-Meisterschaften wurden traditionell in Dunum abgehalten. Die Beteiligung hielt sich leider wieder in Grenzen – insgesamt kamen nur 41 Männer und 4 Frauen ins Ziel. Die LGO war mit der MTV Aurich mit 7 Teilnehmern am zahlreichsten vertreten.
Kurt (2. in 1:21:33), Anton (4. in 1:22:27) und Eduard (18. in 1:33:39) gewannen die Gesamt-Mannschaftswertung vor der MTV Aurich. Außerdem gab es Altersklassensiege für Kurt (M40), Anton (M50) und Arnold (M65 in 1:40:53).
Weitere LGO-Resultate: Helmut belegte Rang 5 in der M50 (1:41:31), Ewald Rang 6 in der M45 (1:44:41) und Theo Rang 4 in der M65 (1:49:04).
Wie immer war es eine nette intime Veranstaltung, die wirklich mehr Teilnehmer verdient hätte.
Detaillierte Ergebnisse unter: http://www.klau-mich.info/Dunum090411.htm
Das kleine Städtchen Haren hatte in diesem Jahr den Zuschlag für die Straßenlaufmeisterschaften bekommen, und richtete den Lauf auf ihrem Citylaufkurs aus. Insgesamt waren fünf Runden von fast genau 2 Kilometer Länge durch die schöne abwechslungsreiche Innenstadt und entlang der Ems zu laufen.
Der plötzliche enorme Temperaturanstieg machte den rund 250 gestarteten Läufern am Samstag zu schaffen. Besonders die Frauen und Senioren über 50 Jahre hatten mit den Temperaturen von über 25 Grad zu kämpfen, da ihr Start bereits um 17:00 Uhr erfolgte. Am Ende erreichten nur 218 Läufer das Ziel
In der Altersklasse M50 hatte es Anton Sanders mit schnellen Gegnern zu tun, so dass er am Ende zwar nicht mit seiner Zeit von 38:29 Min zufrieden war, doch der fünfte Platz lag an diesem Tag schon im Rahmen seiner Möglichkeiten.
Die ersten 3 Plätze in der Altersklasse M55 gingen allesamt mit 38 Minuten weg und waren für die ostfriesischen Altersklassenläufer ebenfalls unerreichbar, doch ab Rang fünf, welcher am Ende an den Emder Ralf Dietz ging, waren dann Georg Feldiek, SV Stapelmoor, Hermann Voss, Emder LG, Eduard Tjarks, LG Ostfriesland, und Hinni Buss, SV Ochtersum vertreten.
Arnold Romanowski hatte zwar auch mit der Hitze zu kämpfen, doch am Ende landete er mit der Zeit von 45:25 Minuten auf den dritten Rang in der AK M65.
Am 10. März nach einem letzten Test über 32km habe ich uns zur Teilnahme am Steinfurt Marathon angemeldet. Dieser Lauf ist ideal für Kurzentschlossene. Er ist nicht zu weit entfernt und das Startgeld beträgt nur 27€ bis 32€. Am Sonntagmorgen um 6:15 Uhr haben wir erst einmal zusammen richtig deftig gefrühstückt Eier mit Speck, Nürnberger und Lachs im Gegensatz zu einem Hochleistungssportler richtig ungesund. Gegen 6:45 Uhr sind wir Richtung Steinfurt abgefahren, dort angekommen, erst einmal die Startunterlagen abholen, Laufklamotten anziehen und zum Start gelaufen, Der letzte Check, Laufschuhe Doppelknoten, noch etwas trinken usw. pünktlich 10:30 bei 7° und Sonnenschein war dann der Startschuss. Frank Broer war im Lauf richtig übel. Vielleicht aufgeregt oder..... ab Km 33 hatte ich Wadenprobleme. Wir sind, auch wenn das Training und die Vorbereitung nicht optimal für einen Marathon war, trotz Völlegefühl und Wadenproblemen sehr gut durchgekommen in 4.02.33.
http://www.steinfurter-marathonlauf.de/
Nach 2006 und 2009 war ich zum dritten Mal nach Kandel gereist, um am 36. Bienwald-Marathon teilzunehmen. Eine schöne traditionsreiche und gut organisierte Veranstaltung. Dazu kommt, dass die Strecke schnell ist, ein starkes Feld am Start ist und der Termin so früh im Jahr mir zusagte. Die Verhältnisse waren absolut ideal zu nennen – 15 Grad, windstill, wolkig. Da war von vornherein klar: heute gibt es keine Ausreden! Ziel war die Verbesserung meiner persönlichen Bestleistung, die ich vor 2 Jahren an gleicher Stelle auf 2:57 gebracht hatte.
Der Pfälzische Minister-Präsident Kurt Beck schoss um 10h ca. 500 Marathonis und 1000 Halbmarathonis auf die Strecke. Schnell bildete sich eine größere Gruppe – das Tempo war etwas höher als von mir angepeilt, aber dahinter war Niemandsland und so entschied ich mich in einem Tempo kurz unter 4 min/km mitzugehen. Bei km 10 zeigte die Uhr dann 39:34. An der Wendepunktstelle für den Halbmarathon bei km 12 liefen erfreulicherweise immer noch 6 Leute weiter - unter denen auch die erste 2 Frauen im Feld waren. Der Halbmarathonpunkt wurde in 1:23:44 erreicht, wonach die spätere Siegerin der Frauen mit einer Tempoverschärfung die Gruppe sprengte. Ich versuchte mein Tempo weiter zu laufen, was relativ gut gelang: 30 km in 1:59:44.
Ab hier war klar: wenn nichts Gravierendes passiert, wird das eine Bestleistung. Damit fiel das Ganze mental noch leichter und obwohl die letzten 3 km das Tempo auf 4:30 fiel, kam ich in für mich erstaunliche 2:52:09 überglücklich ins Ziel. Das war bei den Männern Gesamtplatz 24 und in der M50 Platz 3, was noch einige Flaschen Wein einbrachte.
Die vielen Trainingskilometer der letzten Monate hatten sich also ausgezahlt und es hat sich gezeigt, dass man auch in der M50 noch Bestzeiten laufen kann!
Detaillierte Ergebnisse unter: http://results.mikatiming.de/2011/kandel/
Trotz bedeckten Wetter blieb es während der gesamten Veranstaltung trocken, so dass die Läufer ideale Laufbedingungen auf dem Trimmpfad in Aurich vorfanden. Für die LGO waren 8 Leute am Start.
Fred und Wilfried starteten im ersten Lauf – Männer Mittelstrecke über 3.000m. Das Interesse war allerdings insgesamt nicht so groß, so dass letztendlich nur 8 Läufer am Start standen. Stephan Voskuhl vom VfL Germ. Leer setzte sich vom Start weg vom Feld ab und siegte unangefochten in 10:06 Min. vor Fred (11:16 Min), der damit auch die Altersklasse M 45 gewann. Wilfied musste ein hohes Anfangstempo Tribut zollen und finishte in 12:48.
Im Hauptlauf über 8.000m bestimmte Holger Grigat vom VfL Germania Leer das Lauftempo und siegte am Ende auch unangefochten mit 26:09 Min. Für die LGO gab es Altersklasse-Siege durch Anton (M50 in 28:48) und Arnold (M65 in 35:46). Engeline war zweite in der W45 (38:41), Helmut vierter in der M50 (35:40). Eduard und Heinz mussten leider verletzt aussteigen.
Detaillierte ergebnisse unter: http://ostfriesland-la.de/trans.php?file=upload/files/file_4d6c19a11096b.htm
Mit letztendlich 12 Leuten starteten wir am Freitagmorgen unseren Ausflug in die Niederlande. Unterwegs wurde erst mal halt gemacht in Sneek (im niederländischen Friesland). Kurz den Ort angeschaut, einen Kaffee getrunken und dann weiter zum Endziel.
Schoorl ist an einer wunderschönen Wald- und Dünenlandschaft gelegen, die bis zur Nordsee in etwa 5 km Entfernung führt. Nicht nur für Läufer, auch für Spaziergänger und Radfahrer, lädt die Natur zu Erkundungen ein. Hinter den Dünen liegt dann ein breiter unendlicher Sandstrand, der in dieser Jahreszeit total verlassen war. Jedes Jahr Anfang Februar lädt Schoorl ein zum ‚Groet uit Schoorl’-Run mit Distanzen von 10, 21 und 30 km. Das stand für den Sonntag auf dem Programm.
Nach Ankunft am Freitag wurden erst mal die 3 gemieteten Blockhütten bezogen und ein erstes Läufchen gemacht – 16 Kilometer durch Wald und Dünen. Danach wurde dann gekocht, Akkordeon gespielt (Astrid) und gesungen. Samstag war das Wetter regnerisch – was die Hälfte der Gruppe nicht davon abbrachte um 7h aufzustehen und einen kleinen lockeren Lauf zur Vorbereitung auf den Sonntagslauf zu absolvieren. Nach dem Frühstück wurde aufgebrochen um die holländische ‚Käsestadt’ Alkmaar zu besichtigen.
Der Sonntag stand dann im Zeichen des läuferischen Höhepunktes des Ausfluges. Morgens wurde der gemeinsame Startschuss für den Halbmarathon und die 30 km abgefeuert. Als erster zurück im Ziel war Eduard, der unter den Anfeuerungen der anderen nach (für ihn selber völlig unerwartet) schnellen 1.34.51 den Halbmarathon absolvierte. Fünf Minuten danach kam Hinni ins Ziel (1.39.13), der damit auch sein definiertes Ziel erreichte. Anton hatte sich für die 30 km entschieden – mit 2.00.42 blieb er zwar über der angepeilten 2 Stunden-Marke, war aber dennoch sehr zufrieden.
Mittags fand der 10 km-Lauf statt. Um einen Eindruck von der Qualität des Feldes zu geben: 12 Läufer blieben unter 30 Minuten, 16 Läuferinnen unter 37 Minuten. Bei dem Tempo konnten Reinhard und Johann natürlich nicht mithalten – mit 40.28 und 40.50 kamen sie ins Ziel.
Hinni, Beka, Astrid und Johann mussten am Sonntagabend leider schon die Heimreise antreten. Für Reinhard, Eduard und Anton war dann am Montagmorgen noch ein letzter Lauf vorgesehen – 21 km auf dem schweren Mountain Bike Trail. Das war dann nach den gestrigen Anstrengungen ganz schön hart!
Damit endete ein wunderschönes Wochenende für (auf dem Bild): Margret, Hinni, Anton, Carola, Reini, Talea, Johann, Astrid, Gerdie, Beka, Eduard und (nicht auf dem Bild) Karl-Heinz.
Detaillierte Ergebnisse unter: http://evenementen.uitslagen.nl/2011/groetuitschoorl/
Beim Crosslauf in Hesel starteten 2 LGO-er auf der Mittelstrecke. Hanno wusste über 5800 Meter in 23:52 Gesamtplatz 4 zu erreichen. Arnold gewann seine neue Altersklasse M65 in 28:24.
Ergebnisse unter: http://sv-holtland.de/
Bei milden Temperaturen ging es am Samstagnachmittag für Sandra und mich auf zu unserem ersten Crosslauf.
Einfach nur mal dabei sein, mal mitmachen und diesen Crosslauf als Trainingseinheit sehen - das war unser Motto.
Vollkommen ahnungslos was uns dort erwarten würde, gingen wir an den Start auf die Mittelstrecke. Unsere
Füße waren zu diesem Zeitpunkt schon klitschenass. Durch den tagelagen Regen war die
Strecke bis auf wenige Passagen und dem "Landstück" durchweg sehr aufgeweicht, nass, matschig und glitschig.
Dadurch wurde allen Läufern so einiges abverlangt und hat trotzdem auch Spaß gemacht.
Dennoch sprangen für die dort anwesenden LGOer
noch einige Alterklassensiege heraus:
Weibl. Jugend A ca. 3.200 m
| 1. | Janssen, Ilka |
1992 |
LG Ostfriesland |
17:19 |
Männliche Jugend B ca. 3.200 m
| 4. | . |
Neemann, Eike |
1995 |
LG Ostfriesland |
17:15 |
Seniorinnen W 40: ca. 4.900 m
| 1. |
|
Keck, Birgit |
1967 |
LG Ostfriesland |
28:19 |
Senioren M 45
| 2. |
|
Ibeling, Fred |
1966 |
LG Ostfriesland |
19:36 |
Seniorinnen W 45
| 5. | Mudder, Sandra |
1964 |
LG Ostfriesland |
28:53 |
Senioren M 60
| 2. | Uden, Hermann |
1950 |
LG Ostfriesland |
27:24 |
Senioren M 65
| 3. | Gerdes, Heinz |
1943 |
LG Ostfriesland |
31:58 |
Kurzfristig hatte unsere Vereinskollegin Astrid Lübben am 01. Januar zum „Neujahrslauf“ eingeladen.
12 Läufer hatten den Weg nach Egels gefunden, und beteiligten sich am ersten Lauf des Jahres. Aufgrund der noch vorhandenen Eisglätte ging es auf Radwegen durch Wallinghausen und Aurich u.a. auch durch die Fußgängerzone und auf dem Ossi-Wanderweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Dicht gedrängt saßen wir dann längere Zeit bei Tee und vielen mitgebrachten Leckereien gemütlich beisammen.
Ein guten Rutsch in neue Jahr – diesen Silvesterspruch hörte man beim diesjährigen Silvesterlauf in Emden besonders häufig. Meistens gab es dazu noch einen Fingerzeig auf die Gehwege, denn die Klinkerstraßen rund um die Anmeldung in der Emsschule waren kurz vor dem Start teilweise noch total vereist.
Der einsetzende Nieselregen am Vorabend der Veranstaltung bereitete nicht nur dem Orga-Team, sondern auch die Läufer mußten sich entscheiden, überhaupt nach Emden zu fahren, zumal im Rundfunk schon über die Absage der Läufe in Nordenham und Molbergen (Thülsfelde) berichtet wurde.
Gut 420 Läufer standen dann pünktlich um 12:00 Uhr doch am Start. Die meisten Teilnehmer gingen diesmal sehr verhalten an, zumal man mit nicht allzu guten Laufbedingungen im Außenbereich rechnete. Es wurde aber bedeutend besser als gedacht, da die Sonne für sehr gute Laufbedingungen sorgte. Die Läufer hatten es diesmal nicht eilig unter die ++Kalte Dusche++ zu kommen. Viele Laufgruppen stießen zum Jahresabschluß noch mit einem Glas Sekt an, und ließen sich die Neujahrskuchen schmecken. Bilder gibt es hier
Folgende LGOér waren auch dabei:
5 km
18. Wilfried Menken, 21:09 Min.
11,5 km
16. Martin Wilts, 46:45 Min.
47. Helmut Ludwig, 53:13 Min.
96. Uwe Meyer, 57:30 Min.
97. Frank Broer, 57:30 Min.
30. Sandra Mudder, 1:06:43 Std.
198. Heinz Gerdes, 1:17:34 Std.
Am Samstag vor Weihnachten waren die LGOér und eine große Laufgruppe aus Holtriem erst zum gemeinsamen Training auf dem Trimmpfad und anschließend wurde die Blockhütte wie alljährlich zum Treffpunkt. Bilder gibt es hier.
In gemütlicher Runde wurde bei Punsch, Neujahrskuchen und vielen anderen Leckereien ein Jahresrückblick gehalten. Ein besonderes Higlight war dann die Gesangseinlage von Astrid Lübben und Karl-Heinz Kruse. Bei romantischem Kerzenschein, wurden viele Weihnachtslieder zum Besten gegeben.
Am letzten Trainingsmittwoch am 29.12. wurde beim Sportplatz in Moorhusen eine Umkleidekabine für den Jahresabschluß hergerichtet. Zwar waren nicht viele Läufer aufgrund der Eisglätte zum Training erschienen, dafür waren die vorbereiteten Leckereien an diesem Abend um so begehrter. Insgesamt hatten sich 12 Läufer eingefunden um auch hier das Jahr in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.
Trotz frischem Schneefall fand auch dieses Jahr wieder der Run For Help Staffellauf zu Gunsten der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft statt. Es gab doch noch über 80 Staffeln, die sich von den widrigen Bedingungen nicht abhalten ließen und die 13 km in Angriff nahmen. Der Lauf hatte eher den Charakter eines Crosslaufes – teilweise musste man Vorsicht vor Geschwindigkeit walten lassen.
Für die LGO starteten nur Kurt Vlaardingerbroek und Anton Sanders. Sie belegten den 5. Gesamtplatz in 51:17, was Platz 1 in der AK M40/45 bedeutete. Unter anderer Flagge starteten 2 weitere LGO-er: Theo Gerken, der mit seinem Partner in 1:06:52 siegte in der M60, und Jan Meyerhoff, der in einer VW-Staffel antrat und Platz 6 in der M30 belegte.
Eine gemütliche Siegerehrung mit vielen Sachpreisen rundete die gelungene Veranstaltung ab.
Detaillierte Ergebnisse unter:
http://www.sv-holtland.de/pages/run4help/ergebnisliste2010.pdf
28. November 2010, Hollesand, Crosslauf (Bericht Juliane Fulfs)
Auf Drängen meiner Tochter Antonia (Mama, wann ist denn endlich mal wieder ein Lauf für uns beide?) sind wir also am 28.11.2010 zum Hollesand aufgebrochen. Dicke Kleidung in etlichen Schichten und warmen Tee im Gepäck hatten wir uns bei winterlicher Kälte auf den Weg gemacht. Als wir gegen 10 Uhr ankamen, waren die ersten Läufer des Tages schon wieder im Ziel (Jugendliche und die Läufer der Langstrecke). Insg. wurden 12 Läufe über diverse Distanzen und für unterschiedliche Läufergruppen gestartet. Das alles war wirlich gut organisiert: kurze Wege, gute Planung, keine langen Wartezeiten, schnelle Siegerehrung und nette Geschenke für die Kinder, die zahlreich vertreten waren. Die Strecke konnte man gut belaufen, auch die Hügel waren gut zu bewältigen. Streckenposten haben dafür gesorgt, dass alle Läufer sich gut zurechtfinden. Alles in allem eine runde Veranstaltung, die man wirklich empfehlen kann.
Die LGO war zwar nicht wirklich zahlreich vertreten, aber ich denke, die mitgelaufenen LGOer können mit ihren Zeiten zufrieden sein. Es ist ja ein Cross-Lauf und dazu bei heftiger Kälte. Das darf man dabei nicht aus den Augen verlieren. Ich habe außer mir (3.200m in 15:47 Min.) vor Ort noch gesehen Wilfried Menken (4.650 m , 19:25 Min.) und Heinz Gerdes (4.650 m, 28;10). Ich hoffe, ich habe jetzt niemanden vergessen.
Und was mich dann mit ganz besonderem (Mutter-)Stolz erfüllt hat, war, dass Antonia ihren ersten Lauf über 1.450 m (7:01 Min.) gewonnen und damit auch ihren ersten Pokal nach Hause gebracht hat.
Detaillierte Ergebnisse unter:
http://www.lguplengen.de/Adventslauf/Rekorde_Ergebnisse.htm
Um in die Niedersachsen-Bestenlisten zu gelangen, ist der Emdener Stundenlauf eine gute Gelegenheit. Da kaum noch Stundenläufe organisiert werden, ist die Leistungsdichte entsprechend dünn. Deswegen hatten Almuth, Eduard und Anton schon mal einen Blick in die Liste gewagt, bevor sie sich auf den Weg nach Emden machten. Insgesamt wagten sich ca. 20 Läufer bei idealen Bedingungen an den Start.
Eine Stunde später hatten alle 3 LGO-ler die Bestenliste-Top10 in ihren AK’s erreicht. In Detail:
|
Distanz |
Platz |
NLV-Liste |
Almuth |
12.755 |
1 (W) |
4 |
Eduard |
13.375 |
7 (M) |
5 |
Anton |
15.980 |
1 (M) |
2 |
Dabei fehlten Anton exakt acht Meter für Platz 1 in der Niedersachsen-Liste.
Die Emdener versprachen bei der Siegerehrung im gemütlichen Vereinsheim den Stundenlauf auch in den nächsten Jahren im Programm zu behalten. Das wurde von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommen.
Detaillierte Ergebnisse hoffentlich bald unter: http://www.emder-lg.de/sym/index.php
Nach längerer verletzungsbedingter Wettkampfpause (Piriformis-Syndrom, kleiner, verkürzter Muskel drückt auf den Ischiasnerv und verursacht dadurch ischiastypische Beschwerden) bin ich mal wieder bei einem Volkslauf an den Start gegangen. Von einigen Insidern wurde mir zwar abgeraten, für einen Leistungstest gerade die Strecke des Nikelsmarktlaufs in Allendorf/ Lumda auszuwählen, allerdings bestand dort die gute Gelegenheit, meinen Lauffreund Reza aus Schotten zu treffen, zudem sah ich mich in gewisser Weise der Tradition verpflichtet: Es war meine 6. Teilnahme bei der insgesamt 7. Auflage dieses Herbstlaufes.
2009 wurde die Streckenführung massiv verändert. Seitdem läuft man in entgegengesetzter Richtung, überwiegend außerhalb des kleinen Städtchens im Umland der hessischen Universitätsstadt Gießen. Der zweimal zu bewältigende 5-KM-Kurs, der immerhin zu ca. 70% über asphaltierte Straßen und Feldwege führt, trägt nun deutlich mehr Cross-Charakter. Den Anstieg direkt nach dem Start, anschließende dreistellige Höhenmeterunterschiede, eine schräge Wiesenpassage und eine 2,5 KM lange Gefällestrecke zurück in den Ort hatte ich im Vorjahr in 40:22 Min. geschafft.
Am Samstag, dem Eröffnungstag des Nikelsmarktes in Allendorf, herrschte bei 12 C, Sonnenschein und wenig störendem Wind bestes Laufwetter und ich fühlte mich nach meinen langen Auszeit gut drauf und relativ schmerzfrei. Das mit ca. 90 Läuferinnen und Läufern recht übersichtliche Starterfeld war sicher in erster Linie auf den am nächsten Tag auf dem Programm stehenden Frankfurter Marathon zurück zu führen. In der ersten Runde hielt ich mich in einer Gruppe von Läufern, die bekanntermaßen meinem derzeitigen Leistungsvermögen – 42 Min. oder besser war mein Ziel - entsprechen. Dann wollte ich die Führungsarbeit in dieser Gruppe übernehmen, musste jedoch feststellen, dass sich diese ca. bei KM 5 und 21:10 Min. völlig aufgelöst hatte, so dass ich von da an ziemlich alleine auf mich gestellt war. Euphorisiert von der Tatsache, dass es nirgendwo ernsthafte zwickte konnte ich die zweite Runde noch etwas Tempo zulegen und passierte die Ziellinie in 41:45 Min.
Der 7. Platz im Gesamtfeld bedeutete zwar nur den 3. Platz in der M45, trotzdem bin ich mit dem Ergebnis auf dem selektiven Kurs absolut zufrieden und sehe es als gute Basis für die nächste Saison. Bleibt noch zu erwähnen dass die Veranstaltung vom TSV Allendorf/ Lumda wieder sehr liebevoll organisiert wurde. Neben einem reichhaltigen Kuchen und Wurstangebot gab es attraktive Preise bei einer Tombola zu gewinnen (ich habe ein „Beinhaar-Epiliergerät“ mit nach Hause nehmen dürfen).
Die Ergebnislisten waren diesmal schon ausgehängt, als nicht wenige Läufer noch unter der Dusche waren.
Der Teamlauf in Jever ist bekannt als ‚schnelle Strecke’; deswegen gibt es, trotz des Mittwochtermins, immer recht viele Teilnehmer, auch aus dem nicht-militären Bereich. Auch dieses Mal war von dem teilweise böigen Wind unterwegs wieder nicht viel zu spüren.
Anton knackte inoffiziell seine persönliche Bestzeit – aber da die Zeitregistrierung mit dem Transponder nicht auf Anhieb klappte, waren es dann offiziell 36:57 Minuten, 3 Sekunden zu viel. Im Gesamtfeld war das Platz 8. Kurt (37:47) und Almuth (46:25) blieben kurz über ihren diesjährigen Zeiten und landeten damit beide auf dem Podium: Kurt als Teil der siegreichen Mannschaft ‚Waldloper Aurich’ (ein Zusammenschluss einiger Auricher Läufer), Almuth als 2e der Masterswertung (40+).
Als schnellster von allen war Eduard unterwegs – leider konnte er nicht gewertet werden, weil er auf dem Fahrrad saß ….
Detaillierte Ergebnisse unter:
http://www.nordwestcross.de/teamlauf/teamla10.htm
Leider konnten wir auch dieses Jahr nur eine Staffel beim Logabirumer Staffel-Lauf stellen: Engeline, Eduard und Anton bildeten eine Mix-Staffel, die versuchte den Vorjahrestitel zu verteidigen. Unglücklicherweise waren einige anderen auch auf die Idee einer Mix-Mannschaft gekommen, so dass, trotz einer um 5 Minuten besseren Zeit, dieses Mal nur der vierte Platz erreicht wurde.
Der erste Wechsel lief nicht ganz reibungslos: während Engeline alles gab um so schnell wie möglich Eduard loszuschicken, war der so überrascht von ihrem schellen Erscheinen, dass er erst mal seine Schuhe zubinden und seine Jacke ausziehen musste! Zum Glück hatte das keinen Einfluß auf das Gesamtresultat und deswegen wurde ihm das noch mal verziehen.
Hanno und Heinz nahmen als Einzelstarter an den 5,3 km teil. Hanno wusste diese Konkurrenz mit riesigem Vorsprung für sich zu entscheiden. Heinz musste leider eine Biopause einlegen was sich natürlich auf die Zeit auswirkte.
Insgesamt eine nette Veranstaltung – leider bei miserablem Wetter (Wind und Regen), was bei einem Staffel-Lauf ja besonders schade ist.
Detaillierte Ergebnisse unter:
http://www.staffel.fortuna-logabirum.de/index.php?seite=6
Nachdem wir am Freitag bei schönem Wetter in Berlin angekommen waren, wurde
gleich die gut organisierte Marathon-Messe am Tempelhofer Flugplatz besucht.
Der Samstag wurde dann für Familienbesuche und als Zuschauer für den Inliner-Marathon
genutzt. Und dann am Sonntag folgte mit 42 km die längste Dusche der Welt.
Bereits vor dem Start kamen erste Topfen vom Himmel und so wurden die vorbereiteten
gelben Säcke übergestreift. 20 Minuten vor dem Start wurde die „Straße des 17. Juni“ aufgesucht, auf der man ausreichend Platz hatte.
Der Lauf sollte dieses Mal etwas respektloser von mir angegangen werden und so lief es bis Km 30 feucht aber prima zwischen 4:45 und 4:55 Minuten. Ich wußte, dass ab jetzt das altbekannte Leiden meines linken Beines kommen würde- und es kam schlagartig. Ein Krampf, eine 10 Sekunden dauernde Streckübung und dann ging es weiter.
Wer Krämpfe kennt, weiß dass sie immer wieder langsam aufkommen wenn die Belastung zu groß wird. Die Zeit wurde zur Nebensache (5:10 Minuten).
Auf dem Weg nach Berlin hatte ich in einer Runners World gelesen, dass es Menschen gibt, die ihre Krämpfe gezielt "wegatmen". In solchen Momenten glaubst du alles und warum sollte ich nicht zu dieser Gruppe gehören?
Also keine Kinderhände mehr einklatschen und keine Zuschauer mehr angrinsen sondern konzentrieren. Das leichte Krampfgefühl ging wirklich weg, dafür bildeten die inzwischen nassen Kompressionssocken auf beiden Seiten eine Falte unter dem Fuß und erzeugte dort zwei schöne Blasen. Auch dieser Schmerz wurde in positive Energie umgewandelt.
(glaube ich wenigstens). Es war trotz aller Anstrengung ein toller Lauf der mir auch noch eine persönliche Bestzeit von 3:27 Stunden einbrachte.
Das Bild zeigt Frank Nissen (Aurich), Günter Oremek (Polizeisportverein Berlin), Gralf Glamann (TV Norden) und mich.
Detaillierte Ergebnisse unter: http://berlin.mikatiming.de/2010/
Beim Ofener Herbstlauf waren Arnold und Wilhelm von der Partie. Wilhelm erreichte in 1:00:50 den 8-en Platz in seiner Altersklasse. Hier Arnolds Bericht:
Am Sonntag, dem "Tag der Deutschen Einheit" habe ich nach längerer Pause mal wieder am 10-km-Herbstlauf in Ofen (bei Bad Zwischenahn) teilgenommen. Verglichen mit den Anfangsjahren hat sich dieser doch ganz erstaunlich entwickelt. Die diesjährige Veranstaltung war gekennzeichnet von einer nahezu perfekten Organisation, von einem schnellen Rundkurs (durchgehend asphaltiert) und von einer Superstimmung vor, während und nach dem Lauf. Die Strecke ist mittlerweise NLV-vermessen und bestenlistenfähig. Die Zeiten werden elektronisch erfasst. Die Teilnehmerzahlen lagen für den den 10er bei etwa 800 und für alle angebotenen Strecken zusammen bei über 2000 Sportlerinnen und Sportlern. Imposant, wie ich finde. "Leider" war es am Sonntag bei Temperaturen von über 20 Grad, verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit, sommerlich warm, was bei vielen Läuferinnen und Läufern für Leistungseinbußen sorgte. Mein Ding ist warmes Wetter auch nicht, schon gar nicht im Oktober. Dazu kamen allergische Beschwerden. Somit "lief" es bei mir überhaupt nicht und ich musste mit einer Zeit von 46:08 Minuten und dem 4. Platz in der Altersklasse M 60 zufrieden sein. Trotzdem war Ofen wieder einmal einen Sonntagnachmittag wert und hätte wirklich mehr Zulauf aus Ostfriesland verdient.
Detaillierte Ergebnisse unter: http://www.laufmanager.net/Anmeldung/Start.php?ID=Herbstlauf_10
Mit einem 2. und 3. Platz in der Tasche kehrten Anton und Reinhard zurück von den Halbmarathon-Meisterschaften in Lingen. Damit hatte die Anreise sich gelohnt!
Pünktlich zum Start brannte die Sonne unbarmherzig auf die Läufer – die versprochenen 24 Grad, an die am Tag vorher noch niemand glauben konnte, gab es tatsächlich. Dadurch entwickelte der Wettkampf sich teilweise zu einem Ausscheidungsrennen, einige mussten den Temperaturen Tribut zollen. Die beabsichtigten Zeiten mussten die Meisten schon schnell vergessen.
Reinhard kam nach 5 km in 19.35 durch, merkte aber dass das heute für ihn zu schnell war. Als er dann ans Aussteigen dachte, sah er nach der ersten Runde schon so viele Läufer am Rand stehen, dass er sich aufraffte und in reduziertem Tempo weiter lief - in 1:28:11 erreichte er das Ziel. Auch Anton musste sein Anfangstempo drosseln: nach 38:40 auf 10 km, war in der 2e Runde kein Viererschnitt mehr erreichbar. Ein konstantes Tempo sorgte aber dennoch für eine Zeit von 1:23:48.
Damit waren beide einige Minuten hinter ihrem Ziel zurückgeblieben; das ging aber auch fast allen Konkurrenten so, so dass am Ende beide das Podium in ihrer Altersklasse erreichten, Anton auf 2 und Reinhard auf 3. Müde, aber letztendlich zufrieden, wurde damit die Rückreise angetreten.
Detaillierte Ergebnisse unter: http://nlv-la.de/admin/upload/files/Lingen031010LM.htm
Beim 2. Emder Delftlauf waren am vergangenen Freitag wieder rund 150 Läufer am Start.
Ulrich Behrendt und Eduard Tjarks starteten über 3 Runden (6km) und erreichten auf dem recht eckigen, jedoch optisch schönen Hafenrunde rund ums Delft die Plätze eins (26:32 Min. für Uli) und zwei (27:26 Min. für Eduard) in der M55.
Borchard entschied sich trotz leichter Rückprobleme für die 10 km und war am Ende mit den erreichten 39:17 Min. und Platz eins in der M50 mehr als zufrieden. Gesamtsieger wurde hier Achim Groenhagen in 35:01 Min.
Alle Ergebnisse: www.emder-lg.de (Delftlauf)
Beim Bremen-Marathon waren Birgit Keck und Fred Ibeling für die LGO am Start. Birgit absolvierte den Halbmarathon, Fred den ganzen.
Hier Birgits Eindrücke:
Für mich war es die erste Teilnahme an einem Halbmarathon. Hatte mir das Event in Bremen ausgesucht, weil es reisegünstig liegt und ich mir durch die große Anzahl der Teilnehmer eine entsprechende Stimmung erhoffte.
Mit großem Respekt und Aufregung im Bauch ging ich an den Start. Habe mich mit dem Läuferstrom nicht mitziehen lassen und bin mein eigenes Tempo gelaufen. Der Lauf durch die Stadt Bremen gestaltete sich abwechslungsreich und schön, so dass die Zeit und die km schnell vergingen. Die erhoffte tolle Stimmung kam bei mir an. Bei km 17 - wir befanden uns an der Weserstrecke - wurden die Beine dann doch immer schwerer und kräftiger Gegenwind machte den Läufern zu schaffen. So machte ich Bekanntschaft mit dem "Mann mit dem Hammer" und ich musste mich die letzten km durchbeißen. Nach 2:03 Std. erreichte ich völlig geschafft aber überglücklich das Ziel. Für mich war dieses "Dabeisein" eine ganz neue und schöne Erfahrung.
Freds Schilderung vom Marathonlauf:
Der Start für die knapp 900 Teilnehmer fand zwei Stunden vor den Halbmarathonläufern um 9:00 Uhr bei optimalen Wetterbedingungen statt. 12 Grad leicht bewölkt und fast kein Wind, es konnte nicht besser sein.
Die Veranstalter hatten sich mit der Stecke viel Mühe gegeben um sie möglichst abwechslungsreich zu gestalten, was ihnen auch gelungen ist. Bis Kilometer 30 lief alles nach plan. Bei Kilometer 34 kam dann der berühmte Mann mit dem Hammer mit Verhärtungen und Krämpfen in den Beinen, so das ich nur noch mit Gehen und leichtem Traben das Ziel erreichen konnte. So etwas hat bei mir bis zum 17-en Marathon gedauert, aber auch mich hat es einmal erwischt. Die Zeit mit 4:08:08 Stunden und Platz 609 in der Gesamtwertung sich zum Schluss auch ziemlich nebensächlich gewesen, da es vorerst mein letzter Marathon gewesen ist und ich mich eher auf die kurzen Strecken konzentrieren werde.
Organisatorisch gab es einiges zu bemängeln. Die Veranstaltung fand in diesem Jahr erstmalig nicht auf dem AWD-Platz statt, sondern wurde auf den Marktplatz verlegt. Dort wusste man nicht so recht wohin. Man musste sich durchfragen, wo es die Startunterlagen gab (der Weg dorthin war sehr weit), WC's waren nicht ausreichend vorhanden und die spätere Taschenausgabe in einem kleinen Zelt stellte sich als Katastrophe da: nach dem Marathon musste man eine halbe Stunde anstehen um den Kleiderbeutel zu bekommen - das ging bei dem Wetter extrem auf die Gesundheit.
Detaillierte Ergebnisse unter:
http://result.davengo.com/dp/dgo/results/resultList/28661
Reinhard Ludwig von der Laufgemeinschaft Ostfriesland startete am Sonntag zusammen mit über 4.300 Teilnehmern beim 21. Internationalen Alsterlauf in Hamburg.
Mit der sehr guten Zeit von 38:04 Min. war er als 99. im Ziel, was in der Altersklasse M 50 Rang 4 bedeutete. Sein Tochter Ute, die in Hamburg wohnt, war ebenfalls sehr zufrieden. Sie konnte ihre persönliche Bestzeit auf 46:33 Min. steigern, und belegte von 1.500 Frauen den 74. Platz.
Beim 10. Norderney Marathon waren am vergangenen Wochenende insgesamt 271 Teilnehmer am Start.
Mit nur 41 Läufern war der Marathon jedoch am schwächsten besetzt. Hier gewann mit weitem Vorsprung der Dauersieger Frank Themsen von der LG Bremen Nord in guten 2:48:28 Std. vor Jörg Rohlfing aus Elmshorn (3:04:54 Std.). Anke Rohde von der LG Diemelsee war mit 3:44:02 Std. die schnellste Frau.
Für die meisten Teilnehmer stand jedoch der Halbmarathon durch die herrliche Dünenlandschaft auf dem Programm. Die anspruchsvolle Streckenführung läßt zwar keine Bestzeiten zu, es macht jedoch immer wieder Spaß, das besondere Inselflair zu genießen.
Der Gesamtsieg über die 21,1 km ging mit 1:24:44 Std. an Thomas Bürger einem Urlauber aus Essen. Bei den Frauen konnte sich diesmal Bettina Pilney vom LT SV Ems Jemgum durchsetzen. Ihre Zeit wurde mit 1:38:24 Stunden gestoppt. Wechselnde Führungen und ein ganz knappes Ergebnis gab es beim Kampf um den zweiten Platz. Hier konnte sich im Schlußspurt die jüngere Claudia Schäffner aus Heiningen mit 1:40:44 Std. gegen Almuth Maaß von der Laufgemeinschaft Ostfriesland (1:40:47 Std.) durchsetzen.
Harm Meints vom LT TuS Aurich Ost erreichte den Altersklassensieg in der M60 mit 1:41:34 Std.
Die Teilnehmer der Betriebssportgruppe vom Landkreis Aurich, nahmen bereits zum zweiten Mal am Staffelmarathon (9km – 12km – 9 km und nochmals 12 km) teil. In der Besetzung Heidi Wientjes, Marion Geiken, Dieter Geiken und Uwe Bock erreichte die erste Staffel den dritten Rang in 3:50:42 Std. die zweite Staffel landete nur 2 Minuten dahinter auf den vierten Platz.
Alle Infos und Ergebnisse unter: http://www.norderney-marathon.de/
Gut besucht war am Dienstagabend der Läuferabend in Moorhusen. Vor allem viele Schüler der regionalen Vereine waren am Start, aber auch 3 Langstreckler der LGO, die im abschließenden 3.000m antraten.
Bei recht guten Bedingungen, verfehlte Arnold nur ganz knapp den Sprung in die NLV-Bestenliste. Für ihn wurden 12:11,9 Min gestoppt, gleich dahinter Helmut Ludwig, der 12:25,7 Min erreichte, und auch Eduard war mit seinen 12:43,8 Min sehr zufrieden.
Einen Tag nach der vereinseigenen Veranstaltung in Münkeboe zog es einige Leuten wieder richtig auf die Laufstrecke. Beim Klinkerlauf werden neben dem Hauptlauf über 10km noch ein Halbmarathon und ein 5km-Lauf angeboten.
Ein sehr kleines Teilnehmerfeld wagte sich auf die Halbmarathonstrecke. Anton lief hier 19 km völlig alleine, bevor er Platz 2 belegte in 1:23:32. Eine halbe Minute verspielte er, da er sich unterwegs nicht sicher war ob er überhaupt noch auf dem richtigen Weg war.
Noch schlechter bei der Orientierung erging es Johann über 5 km. Nachdem er bei Kilometer 3 noch auf Bestzeit unterwegs war, wurde er zusammen mit einem Laufkollegen falsch geleitet und absolvierte deswegen 6 km; verständlicherweise etwas frustrierend.
Beim Hauptlauf waren dann die meisten LGO-er unterwegs. Am erfolgreichsten war hier Astrid als Gesamtsiegerin bei den Frauen in einer starken Zeit: 42:58. Gleichzeitig lief Arnold ins Ziel, was Gesamtplatz 7 bei den Männern war (1. M 60). Borchard war da schon im Ziel: 39:48 bedeutete Platz 5 (1. M 50); mit seiner Zeit war er aber nicht ganz zufrieden. Helmut (44:37) und Eduard (46:43) schlossen das LGO-Ergebnis ab, wobei Eduard sicher schneller gewesen wäre, hätte er unterwegs kein Pferd einfangen müssen!
Detaillierte Ergebnisse unter: http://www3.your-sports.com/details/index.php?page=4&eventid=4595&lang=de
Läufer aus Afrika bestimmten wieder den Lauf über 10 Englischen Meilen beim Jever Fun-Lauf in Schortens. Sie belegten Platz 1 bis 6 bei den Männern und bei den Frauen in fabelhaften Zeiten.
Für die restlichen Läufern galt, dass die zunächst als angenehm empfundene Wärme sich auf den letzten Kilometern als drückende Hitze herausstellte. Helmut meinte nach seinem 10km-Lauf (45.47), dass er selten so geschwitzt hat. Als zweiter LGO-Representant absolvierte Arnold die 10 Meilen und erreichte als 3. in der M60 das Treppchen in 1.13.56.
Alle paar Kilometer gab es Versorgungsstände mit Wasser und Schwämmen. Außerdem, was ja in Schortens normal ist, machten die Zuschauer ordentlich Stimmung, so das der Lauf insgesamt doch sehr angenehm war.
69. 189 Romanowski, Arnold 1946 1:13:56 3. M60 59.M
58. 1002 Ludwig, Helmut 1958 45:47 7. M50 55.
Detaillierte Ergebnisse unter: http://www.chipzeit.de/ergebnisse/2010082101.aspx
Eine 5-köpfige LGO-Delegation trat an bei den 10.000 Meter Ostfriesland-Meisterschaften. Die Veranstaltung war hochklassig besetzt und einige persönliche Bestzeiten wurden gebrochen. So gewann Onno Ringering bei den Männern in 34.52 und Inga Jürrens bei den Frauen in 36.48, wobei Inga knapp den Ostfriesland-Rekord verpasste.
Die LGO-Vertreter kämpften da eher um die AK-Siege. Reinhard, Borchard und Anton liefen weitgehend zusammen. Bei KM 9 musste Anton abreissen lassen und im Endspurt wusste Reinhard Borchard knapp hinter sich zu lassen. Das war dann auch den Sieg in der M50.
Mit den Zeiten über 39 Minuten waren alle drei aber nicht richtig zufrieden.
Arnold (43.25) und Almuth (46.53) holten sich die Meisterschaft in der M60 und die W40. Almuth verspielte einige Zeit wegen einem Missverständnis mit dem Rundenzähler.
Alles in allem ein schöner Bahnwettkampf mit guter Beteiligung und hervorragenden Leistungen.
Detaillierte Ergebnisse unter: http://sv-warsingsfehn.de, Leichtathletik, aktuelles.
Grosse Hitze trotzten einige LGO-er beim Ihlower Fuchsienlauf. Auf die 5km Strecke bildeten Astrid, Johann und Fred eine Mix-Mannschaft, die sich nur der LG Harlingerland geschlagen geben musste.
Auf 10km liefen Kurt und Borchard ein für die Verhältnisse hohes Tempo, was in den Plätzen 10 und 12 resultierte. Borchard erreichte damit den M50-Sieg.
Für alle anderen gilt: das Ankommen an sich war an diesem Tag schon eine Leistung!
Detailliert Ergebnisse unter:
http://www3.your-sports.com/details/index.php?page=4&eventid=2180&lang=de
In diesem Jahr haben meine 4 Frauen und ich unseren Urlaub zum zweiten Mal in St.-Peter-Ording verbracht. Neben den ohne Zweifel vorhandenen örtlichen Vorzügen wie einem Traumstrand und vielen Events sowie kostenlosen Strand-Konzerten gab es in diesem Jahr einen weiteren Grund für Juliane, von einem Küstenabschnitt an den anderen zu reisen: Den "Gegen den Wind Lauf 2010" am 04.07.2010.
Juliane nahm mit der ihr ureigenen Art, möglichst immer eine persönliche Bestzeit erreichen zu wollen, teil und erreichte bei tropischen Temperaturen und widrigem Gelände, welches eher einem cross-Lauf ähnelte, in der vergleichsweise stark besetzten Klasse W40 den aus meiner Sicht hervorragenden 3. Platz im 7,0 km Lauf über Berg und Tal und durch den Dünensand.
Dieser Lauf hat ihr und den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern (insg. 82 Starter über diese Distanz; der auch gestartete Halbmarathon hatte sogar 177 Teilnehmer) viel abverlangt und ich bin froh, dass sich meine Tätigkeit auf den reinen Betreuungsbereich für die 3 Kinder eingrenzte. Das Rahmenprogramm und die Organisation waren super mit allem, was das Herz der Läufer/innen und Betreuer/innen begehrte. Die Veranstaltung wurde von 200 ehrenamtlichen Personen aus dem In- und Ausland, die sämtlich mit T-Shirts und dem Aufdruck "Stuff" herumliefen, sehr gut begleitet und umgesetzt. Alles in allem für uns 4 eine tolle Veranstaltung und für Juliane eine weitere läuferische Erfahrung, an die sie sicher noch lange denken wird. Der nächste Lauf kann also kommen.
Ergebnisse etc. sind hier zu finden: http://www.gegendenwind.com/HM/index.php
Am Sonntag waren wir, leider nur mit einer kleinen Abordnung, in Dunum. Die ostfriesische Meisterschaft im Halbmarathon stand für Robert, Arnold und mich auf dem Programm, für Astrid, Johann und Albert ging es auf die 10 km Strecke. Eduard hatte die nicht ausgeschriebene Radstrecke ‚Aurich – Dunum und zurück’ gewählt.
Der Lauf in Dunum hat wesentlich mehr Teilnehmer verdient. Die ungewohnte Wärme hat wohl einige vom Start abgehalten und auch auf die Zeiten gedrückt. Aber es war einfach schön dort und hat Spaß gemacht. Für die fehlende Duschmöglichkeit konnte man eine persönliche Abduschung mit dem Gartenschlauch von Eibo Eiben genießen. Die Stecke ist herrlich, alles grün, kaum Autos, das gemütliche Beisammensein und die liebevolle Siegerehrung runden die Veranstaltung ab.
Hoffentlich raffen sich beim nächsten Mal mehr Leute auf.
Detaillierte Ergebnisse gibt es hoffentlich bald unter:
www.lg-harlingerland.de
Am Montag, starteten Sandra und ich zum ersten Mal beim Tergaster (Kult)-Volkslauf.
Zusammen mit Hartmut beschlossen wir am Start einen entspannten 10km-Trainingslauf zu bestreiten, da sich Sandra in der Vorbereitungsphase für den Halbmarathon in Dunum befindet, mir nach den Ossiloop-Läufen ein wenig die Motivation an Wettkämpfen fehlt und Hartmut noch der am vergangenen Freitag in Marienhafe absolvierte Halbmarathon etwas in den Knochen steckte.
Um 19.30 Uhr fiel der gemeinsame Startschuss für die 5 km und 10 km Läufer. Die landschaftlich schöne Strecke durch Tergast, die sonstigen guten Bedingungen und Hartmut, der, wo nötig Windschatten spendete, mich mit Wasser versorgte und uns auch sonst prima durch die Strecke zog, beflügelten Sandra und mich aus dem anfänglich gemütlichen Trainingslauf einen Wettkampflauf werden zu lassen. Gemeinsam überquerten wir nach 53 min gutgelaunt das Ziel, und wir alle meinten: es hat richtig Spaß gemacht.
Die Ergebnisse im Einzelnen und weitere LGO-Läufer waren:
Über 5 km
Frauen:
1. Platz Janette Neemann LG Ostfriesland 21,56 Min.
2. Platz Juliane Fulfs LG Ostfriesland 23,49 Min.
Männer:
7. Platz Eike Neemann LG Ostfriesland 20,50 Min.
Über 10 km
Frauen:
8. Platz Birgit Keck LG Ostfriesland 53,24 Min.
9. Platz Sandra Mudder LG Ostfriesland 53,27 Min.
Männer:
37. Platz Hartmut Decker LG Ostfriesland 53,26 Min.
40. Platz Heinz Gerdes LG Ostfriesland 64,00 Min.
Als um 19 Uhr der Startschuß fiel, war der Himmel noch wolkenverhangen und es regnete leicht. Nach den warmen vergangenen Tagen optimales Laufwetter.
Nur die Motivation fehlte, wegen des sehr dünnen Starterfeldes ein wenig,
so dass es mehr nach einem Trainingslauf aussah.
Siegfried hatte mich vor dem Start überzeugt eine 4:30er Zeit zu laufen, was ich ursprünglich
für zu schnell hielt. Aber wie das so ist, läßt man sich schnell überzeugen und läuft mit.
Ein einsamer aber sehr schöner Lauf, der trotz 1:35 Stunden noch Zeit zum erzählen zuließ.
Nachdem ein Läufer vom TV Norden ausstieg und ein weiterer zu schnell gestarteter Läufer überholt wurde, war für Siegfried und mich der 3. Gesamtplatz sicher. In den Altersklassen wurden wir sogar erste.
Hermann lief in 1:50 Stunden ebenfalls auf Platz 1 seiner Altersklasse und Ewald erreichte Platz 3 in der M 45.
3. 70 Siegfried Janßen 1955 m M55 LG-Ostfriesland 1:34:50
4. 89 Robert Oremek 1965 m M45 LG-Ostfriesland 1:34:50
12. 69 Ewald Wallerowitz 1965 m M45 LG-Ostfriesland 1:43:52
19. 78 Hermann Uden 1950 m M60 LG-Ostfriesland 1:50:42
24. 88 Thomas Weingart 1962 m M45 LG-Ostfriesland 2:06:06
25. 64 Hartmut Decker 1962 m M45 LG-Ostfriesland 2:11:02
Auf 10km wussten Kurt und Fred Gesamtplatz 2 und 3 zu erreichen, Platz 1 und 2 in der AK. Edgar wurde 2. in der M45:
18. 260 Margret Kahmann 1958 w W50 LG-Ostfriesland 0:59:46
24. 258 Talea Groen 1957 w W50 LG-Ostfriesland 1:02:06
2. 219 Kurt Vlaardingerbroek 1968 m M40 LG-Ostfriesland 0:37:27
3. 215 Fred Ibeling 1966 m M40 LG-Ostfriesland 0:38:42
10. 304 Edgar Backer 1965 m M45 LG-Ostfriesland 0:41:55
15. 302 Friedhelm Kruse 1956 m M50 LG-Ostfriesland 0:45:59
21. 301 Uwe Meyer 1962 m M45 LG-Ostfriesland 0:46:52
23. 308 Theodor Hildebrandt 1956 m M50 LG-Ostfriesland 0:47:06
30. 256 Albert Groen 1956 m M50 LG-Ostfriesland 0:48:07
Auf 5km belegte Aylin Platz 9 (1. w.Jugend) in 25:18
Am Dienstag, 8. Juni, habe ich am Läuferabend in Schortens teilgenommen. Die Veranstaltung ähnelt der Laufserie der LGO und findet jedes Jahr im Juni im Ortsteil Heidmühle statt.
Es wurden verschiedene Strecken angeboten - ich habe mich für den Stundenlauf mit 10.000-m-Wertung entschieden. Leider war es an diesem Abend schwülwarm und mein Ischias zwickte mal wieder. Trotzdem konnte ich die Klasse M 60 gewinnen: Die 10.000 m in der für mich mäßigen Zeit von 43:58 - im Stundenlauf habe ich 13.520 m zurückgelegt, auch nicht gerade umwerfend. Die Veranstaltung ist klein (28 Teilnehmer/-innen im Stundenlauf), aber gut organisiert. Für Getränke muss jeder Athlet allerdings selbst sorgen und diese irgendwo an der Laufbahn deponieren. Insgesamt gesehen ist dieser Schortenser Läuferabend zu empfehlen, wenn man zur Abwechslung mal auf der Bahn laufen möchte. Zuschauer fehlen hier allerdings.
Motiviert und inspiriert durch die vielen Trainingsintvervalle auf der Bahn bin ich dann heute in Wilhelmshaven beim 800m-Wettkampf im Rahmen der Bezirksmeisterschaften der Jugend a und B und der Erwachsenen gestartet. Dass dort vor allem Spezialisten auf der Strecke am Start sein würden, war mir klar. Aber mir ging es schlicht darum, herauszufinden, was ich über 800m laufen kann.
Also bin ich mit den Kindern nach Wilhelmshaven gefahren, habe sie bei meinen Eltern untergebracht, was beide Seiten sehr genossen haben, und bin dann vor dort aus - betreut von meinem Vater, der gerne mit dabei sein wollte - zum Stadion an der Freiligrathstraße aufgebrochen. Auf dem Weg zog sich bereits der Himmel zu und erste Tropfen fielen. Immer wieder regnete es - mal mehr, mal weniger, aber doch recht stetig. Laut Zeitungsvorbericht waren über 450 Läufer aus 50 Vereinen gemeldet für die diversen Wettbewerbe, die dort angeboten wurden. Bevor mein Lauf gestartet wurde, konnten wir von unserem recht trockenen Tribünenplatz aus viele WeitsprungwettkämpferInnen und 200m-LäuferInnen bewundern. Als ich mich dann zum Warmlaufen aufgemacht habe, fing es dann so richtig zu regnen an. Da war ich dann schon doppelt nass: vom Warmlaufen und durch den Regen. Die Läufe der weiblichen Jugend A und B und der Frauen wurden zusammengelegt, so dass wir dann letztlich in einem 7er Feld gestartet sind. Auch der Lauf selbst war ein Regenlauf, so konnte ich denn von meiner Uhr, die ich zur Orientierung dabei hatte, damit ich nicht zu schnell angehen würde, kaum etwas sehen. Letztlich lief es aber wirklich gut: am Ende konnte ich meine eigenen Zeiten aus den Trainingsläufen deutlich unterbieten und bin in 3:04,19 Min. ins Ziel gekommen. Klatschnass geregnet, aber überglücklich. Dies machte dann Platz 3 der Frauen insg. und Platz 2 in meiner Altersklasse aus.
Dies war bestimmt nicht mein letzter 800er. Die Wettkampfgestaltung in Wilhelmshaven war wirklich professionell. Das lief alles super organisiert ab. Kann man nur empfehlen.
Am 26.05. waren wir beim Mittelstreckenabend in Wilhelmshaven und sind die 3000 m gelaufen. Das Wetter für diesen Lauf war sehr gut nur der starke Wind auf der Gegenbahn machte den Läufern doch ein klein wenig zu schaffen. Für seinen ersten Wettkampf über 3000 m ist eine gute Zeit von 12:43,3 min entstanden.In seinem Jahrgang waren insgesamt zwei Läufer am Start von 7 Läufern. In der Gesamtplazierung hat Eike den 3. Platz belegt, in seinem Jahrgang (95) den 2. Platz. Das Rennen nach den Rundenzeiten gut eingeteilt worden, so dass noch am Ende die letzten 150 m sehr schnell gelaufen werden konnte. Er hat Talent.
Am Sonntag, 16. Mai, haben Almuth Maaß und ich die LGO beim Gorch-Fock-Lauf in Wilhelmshaven über 10 km vertreten. Von einigen Läuferinnen aus Emden abgesehen, haben wir keine uns bekannten Gesichter aus dem hiesigen Bereich getroffen. Schade, denn diese gut organisierte Veranstaltung hätte mehr Zuspruch verdient. Hier hatte ich wirklich das Gefühl, dass die Läuferinnen und Läufer im Mittelpunkt stehen. Anfangs habe ich mich über die aus meiner Sicht hohen Startgebühren geärgert, aber inzwischen eingesehen, dass der organisatorische und personelle Aufwand für so eine Veranstaltung in der Stadt doch gewaltig ist. Der Lauf endete mit einem 1. Platz in der W 40 für Almuth in einer Zeit von 45:47 und einem 1. Platz in der M 60 für mich in einer Zeit von 44:02. Diese Zeiten sind nicht berauschend, aber die Strecke ist auch recht "langsam", weil doch etliche Höhenunterschiede (z. B. Brücken) zu bewältigen sind. Dazu wehte ein kräftiger Wind, der besonders am Wasser "einige Körner" kostete. Insgesamt gesehen war es aber eine sehr schöne Veranstaltung bei viel Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und einem tollen Service.
So, nun ist es geschafft. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschieden wir den Ossiloop 2010. Die letzte Etappe in Richtung Leer lief für Jutta und mich sehr gut. Die Kilometer gingen wie im Fluge an uns vorbei. Die Strecke war nach meiner Meinung sehr gut zu laufen. Am Rande natürlich wieder viele Zuschauer und in der Fußgängerzone eine riesige Menschenmenge. Das haben wir richtig genossen. (Dort fehlte allerdings eine Absperrung, so dass wir uns den Weg durch die Zuschauer bahnen mussten, das war für uns zwar nicht gefährlich, aber bestimmt für die schnelleren von uns). Als man durchs Ziel kam, stand man auch gleich in einer riesigen Mengenmenge und der Gang zu den Getränken und den T-Shirts war nur ein Gedränge. Aber nichtsdestotrotz, es war ein „super“ Ossilauf und der Spruch „In Aurich ist es traurig, in Leer noch viel mehr“, stimmt ab heute nicht mehr.
Da der Bus ja leider erst später zurückfuhr, haben wir dann Fahrgemeinschaften gebildet, die uns nach Hause brachten. Zu Hause angekommen schnell unter die Dusche, Dörloper-T-Shirt anziehen und ab zu „La Taverna“, denn dort lässt die „Ossiloop“-Familie“ die letzten drei Wochen Anstrengung ruhig ausklingen. Bei „La Taverna“ saß schon Jann mit dem Laptop und verkündete die Plätze, die wir belegt hatten. Nach dem Essen kam dann schnell gute Laune auf und jeder hatte die Anstrengungen des Ossilaufs vergessen. Für Jutta und mich steht es fest, im nächsten Jahr sind wir wieder mit dabei und wir hoffen ihr auch…….
Rang/AKR |
AK |
Vorname Name |
StNr |
Verein |
Lauf 1 |
Lauf 2 |
Lauf 3 |
Lauf 4 |
Lauf 5 |
Lauf 6 |
Endzeit |
1) 18 / 5 |
M40 |
Kurt Vlaardingerbroek |
99 |
Ubbo-Emmius-Klinik |
00:42:57 |
00:45:59 |
00:54:01 |
00:41:21 |
00:31:22 |
00:50:29 |
04:26:13 |
2) 31 / 1 |
M50 |
Borchard Christians |
98 |
LG Ostfriesland |
00:43:27 |
00:46:54 |
00:55:29 |
00:42:56 |
00:32:51 |
00:52:00 |
04:33:38 |
3) 45 / 2 |
M50 |
Reinhard Ludwig |
200 |
Auricher Taxe |
00:42:15 |
00:45:43 |
00:54:34 |
00:43:38 |
00:37:19 |
00:54:02 |
04:37:33 |
4) 63 / 16 |
M40 |
Johann Aden |
147 |
Möbel Buss |
00:45:04 |
00:48:21 |
00:57:21 |
00:44:11 |
00:33:43 |
00:54:00 |
04:42:43 |
5) 66 / 9 |
M45 |
Robert Oremek |
145 |
LG Ostfriesland |
00:45:18 |
00:49:00 |
00:57:34 |
00:44:10 |
00:33:36 |
00:53:35 |
04:43:16 |
6) 121 / 20 |
M45 |
Edgar Backer |
223 |
LG Ostfriesland |
00:49:04 |
00:51:36 |
00:59:26 |
00:45:32 |
00:35:03 |
00:55:57 |
04:56:40 |
7) 147 / 30 |
M40 |
Fidi Gerdes |
299 |
LGO/ ONNO B. |
00:49:00 |
00:51:14 |
01:00:14 |
00:47:17 |
00:37:57 |
00:55:55 |
05:01:40 |
8) 189 / 1 |
W35 |
Astrid Lübben |
7 |
Möbel Buss |
00:48:56 |
00:52:38 |
01:02:27 |
00:47:52 |
00:37:02 |
00:58:38 |
05:07:35 |
9) 196 / 16 |
M50 |
Helmut Ludwig |
367 |
LG Ostfriesland |
00:50:26 |
00:52:38 |
01:02:06 |
00:47:54 |
00:36:47 |
00:58:56 |
05:08:49 |
10) 247/45 |
M45 |
Uwe Meyer |
1566 |
LG Ostfriesland |
00:51:44 |
00:54:05 |
01:03:32 |
00:48:46 |
00:37:13 |
01:00:03 |
05:15:25 |
11) 273/27 |
M50 |
Theodor Hildebrandt |
171 |
LG Ostfriesland |
00:51:23 |
00:55:21 |
01:03:44 |
00:49:24 |
00:38:18 |
00:59:55 |
05:18:07 |
12) 497/96 |
M40 |
Heiko Ackmann |
429 |
LG Ostfriesland |
00:55:44 |
00:58:10 |
01:07:26 |
00:52:10 |
00:40:02 |
01:05:08 |
05:38:42 |
13) 539 / 7 |
M60 |
Hermann Uden |
679 |
LG Ostfriesland |
00:55:50 |
00:58:12 |
01:09:13 |
00:53:50 |
00:40:41 |
01:04:28 |
05:42:17 |
14) 548 / 6 |
W45 |
Engeline Janssen |
124 |
LG Ostfriesland |
00:56:12 |
00:59:04 |
01:09:10 |
00:53:23 |
00:40:42 |
01:04:32 |
05:43:05 |
15) 591/94 |
M45 |
Drees Janssen |
414 |
LG Ostfriesland |
00:57:48 |
00:59:23 |
01:09:30 |
00:53:54 |
00:40:31 |
01:05:17 |
05:46:26 |
16) 652 / 2 |
WJ18 |
Ilka Janssen |
53 |
LG Ostfriesland |
00:57:05 |
01:01:02 |
01:12:15 |
00:54:12 |
00:41:26 |
01:05:34 |
05:51:36 |
17) 677 / 4 |
M65 |
Theo Gerken |
656 |
LG Ostfriesland |
00:57:15 |
01:00:47 |
01:11:31 |
00:54:55 |
00:42:16 |
01:06:54 |
05:53:41 |
18) 819/75 |
M50 |
Albert Groen |
1167 |
LG Ostfriesland |
00:57:15 |
01:02:09 |
01:15:31 |
00:56:47 |
00:42:31 |
01:10:39 |
06:04:53 |
19) 920/27 |
W40 |
Birgit Keck |
213 |
LG Ostfriesland |
00:59:52 |
01:03:54 |
01:16:05 |
00:57:46 |
00:43:49 |
01:11:33 |
06:13:03 |
20) 971/23 |
W45 |
Sandra Mudder |
222 |
LG Ostfriesland |
01:02:15 |
01:04:42 |
01:14:47 |
00:58:56 |
00:45:15 |
01:11:11 |
06:17:09 |
21)1089/176 |
M45 |
Thomas Weingart |
616 |
LG Ostfriesland |
01:03:46 |
01:09:34 |
01:19:30 |
01:00:00 |
00:44:05 |
01:11:14 |
06:28:10 |
22) 1283/49 |
W45 |
Angela Peters |
220 |
LG Ostfriesland |
01:07:23 |
01:09:25 |
01:22:18 |
01:02:34 |
00:48:44 |
01:15:31 |
06:45:58 |
23) 1480/37 |
W50 |
Margret Kahmann |
32 |
Ubbo-Emmius- |
01:10:31 |
01:16:18 |
01:27:42 |
01:06:43 |
00:50:57 |
01:20:42 |
07:12:55 |
24) 1520/42 |
W50 |
Talea Groen |
416 |
Ubbo-Emmius- |
01:11:47 |
01:17:23 |
01:28:20 |
01:07:56 |
00:52:13 |
01:21:21 |
07:19:02 |
25) 1584/80 |
W45 |
Jutta Redenius |
559 |
LG Ostfriesland |
01:12:42 |
01:18:02 |
01:32:39 |
01:09:43 |
00:52:48 |
01:26:26 |
07:32:22 |
26) 1585/81 |
W45 |
Karin Gastmann |
560 |
LG Ostfriesland |
01:12:42 |
01:18:03 |
01:32:40 |
01:09:43 |
00:52:48 |
01:26:26 |
07:32:24 |
27) 1612/23 |
M65 |
Gerd Claassen |
1237 |
LG Ostfriesland |
01:11:19 |
01:16:15 |
01:35:02 |
01:12:30 |
00:54:54 |
01:28:13 |
07:38:14 |
Am Sonntag, 9. Mai, fand der 33. Moslesfehner Eilbotenlauf über 10 km statt. Weil der Rundkurs amtlich vermessen und vom NLV anerkannt ist sowie als "schnelle Strecke" gilt, habe ich mich für eine Teilnahme entschlossen, obwohl der Anfahrtweg mit ca. 82 km von Aurich aus doch recht lang ist. Der wenig familienfreundliche Termin an einem Sonntagnachmittag hat wohl organisatorische Gründe, weil an diesem Tag auch noch der Marathon, der Halbmarathon und die 5 km angeboten wurden. Bei guten äußeren Bedingungen - es regnete erstaunlicherweise nicht - gelang mir nach langer Zeit mal wieder ein erster Platz in der M 60 mit einer Zeit von 42:58. Das Sahnehäubchen der Veranstaltung war ein Monitor, der mir direkt nach dem Durchlaufen des Zieles meine erzielte Zeit und Platzierung anzeigte. Ansonsten ist die Veranstaltung für die meisten Läufer/-innen nur eingeschränkt zu empfehlen, weil sie in ländlicher Umgebung weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet.
Detaillierte Ergebnisse unter: https://www.laufmanager.net/Anmeldung/Start.php?ID=Moslesfehn_10
Mit einem mulmigen Gefühl im Magen ging es um 17.00 Uhr wieder in den Bus nach Plaggenburg, denn 14 km ist für mich immer wieder eine Herausforderung. Im Bus ist dieses Gefühl aber schnell vergessen, denn nacheinander kommen alle, die dieses Jahr zur Ossiloop-Familie gehören, in den Bus. Ein Highlight auf dieser Hinfahrt war, dass Ilka heute 18 Jahre alt geworden ist. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen, mit Geburtstagskuchen, Kerzen und einem Liedchen zu gratulieren. Wir hatten für sie ein "gelbes Trikot" mit "Endlich 18" bedrucken lassen, wozu sie sich besonders freute. Wenn in Sandhorst "Schewi" seine übliche Frage nach dem Chip stellt und wir wissen, dass wir bald am Startpunkt sind, herrscht ein reges Treiben im Bus. Jeder hat so sein "Mittelchen", was ihm nach seiner Meinung für den Lauf gut gut. Es riecht von Franzbranntwein bis nach Birgit`s Tai-Massage-Gel. Einige trinken noch etwas, Drees isst noch ein trockenes Stück Graubrot, andere essen ein Stück Banane oder Traubenzucker. Ja, so ist das im Bus.
Wenn man dann endlich im Startpunkt angekommen ist, haben es die Männer leicht, denn der nächste Baum ist "ihrer". Wir Frauen haben es da schon etwas schwieriger. Wir müssen manchmal schon einige Meter laufen, um ein "stilles Örtchen oder Büschchen" zu finden. Heute hatten wir viel Zeit, da ja in zwei Gruppen mit 7 Minuten Zeitfenster gestartet wurde, also haben wir uns schön in Ruhe den Start der ersten 1000 Läufer angesehen. (Aber kalt war es). Dann endlich sind wir dran. Jetzt ist es unser Lauf. Die ersten zwei Kilometer waren sehr kalt, aber dann ging es. So schaffen Jutta und ich Kilometer für Kilmeter dem Ziel näher zu kommen. Super bei diesem Lauf waren die Zuschauer, die trotz Kälte durchhielten. Durch Aurich war es bombastisch. Viele Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen feuerten uns an. Jutta und ich laufen immer gemeinsam. Wir sind ein Team, haben zusammen geübt, das ist unser Lauf. Ich weiß, dass Jutta alleine schneller wäre, aber sie läßt mich nicht alleine. Das ist wahre "Sports-Freundschaft". Kurz vorm Ziel nehmen wir uns an die Hand, sprinten noch einmal richtig los und sind glücklich, im Ziel angekommen zu sein.
Beim Bus wieder angekommen, ist die "Ossiloop-Familie" wieder da. Es gibt Pümmelwurst, Käse, Kuchen, Salzgebäck und natürlich "Läufer-Brause", die diese Rückfahrt dank Drees und Ilka sehr üppig ausfiel. Zum Abschluss kurz und knapp. "Das schönste am Ossilauf ist das "Busfahren". Also wer im nächsten Jahr mitmachen will, dem empfehle ich mit dem Bus zu fahren. Plätze wären noch genügend frei.
Nachdem mir der familiäre Charakter des Gristeder Volkslaufs letztes Jahr schon so gut gefallen hatte, bin ich auch heute wieder beim "Lauf in den Mai" in Gristede dabei gewesen. Auf dem Hinweg allerdings zeigte der Himmel schon mal, dass der Wetterbericht ("durchwachsen mit Schauern) durchaus ernst zu nehmen war. So kam ich denn dann auch bei leichtem Nieseln dort an und habe mich nach dem Startnummer-Abholen erstmal in die Turnhalle gerettet, wo wirklich reichlich Tische und Bänke und eine riesen Menge Kuchen und belegte Brötchen aufgebaut waren
Das Warmlaufen war dann noch recht trocken und auch der Start für den 5km-Lauf war noch nicht wirklich nass. So konnte ich denn auch gut starten. Anfangs war ich etwas zu flott unterwegs, was ich dann aber wieder korrigiert habe, so kam ich dann gut über die ersten km. Bei km 4 fing es dann nochmal richtig an zu regnen, aber das war eigentlich ganz angenehm, brachte es doch auch etwas Kühlung. Das Tempo habe ich dann wieder angezogen und konnte am Ende mit 24:29 Min. den 1.Platz in der W40 erreichen.
Alles in allem war es eine schöne Veranstaltung. Wenn ich es einrichten kann, fahre ich sicherlich auch nächstes Jahr wieder hin.
Gestern war es wieder so weit, der Startschuss zu drei Wochen Nervosität, Bananen und Nudeln fiel. Ich habe mir wieder gesagt, dieses Jahr ist es das letzte Mal.
So bald sich das Feld in Bewegung setzte, hatte sich aber auch die Nervosität gelegt. Mit Blick auf die Uhr und ohne Blick auf eventuell schnellere Frauen ging es stetig voran und es lief besser als ich gedacht hatte. In der alten Heimat waren wieder viele Bekannte an der Strecke, die einen noch mal anspornten. Es war richtig schön.
Bei Kilometer 9 war auch mein gleichaltriger Bekannter Ralph da. Seit einem Unfall ist er querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Mit einem Lächeln auf den Lippen feuerte er mich an. Bis zum Ziel musste ich daran denken, wie es ihm wohl beim Zuschauen ergangen ist. Es ist nicht selbstverständlich, beim Ossiloop mitmachen zu können, egal wie schnell oder langsam. Dankbar und glücklich kam ich ins Ziel hinein und dass nicht nur, weil ich mit meiner Zeit zufrieden war…..
Der Lauf "Rund um die Thülsfelder Talsperre" ist noch ein klassischer Volks-/Landschaftslauf. Die Strecke führt über Deich- und Wanderwege, ohne Autos. Die 5 und 10 km sind amtlich vermessen.
Glück hatten die Veranstalter am Sonntag mit herrlichem Sommerwetter.
Das Startgeld ist, im Gegensatz zu den teuren City- Läufen, mit 5,-- EUR noch ganz moderat.Besonders gut angekommen ist die Siegerehrung. Geldpreise für die 3 schnellsten Männer/Frauen (10km-Lauf) Warengutscheine für AK-Sieger, Tombola, kosten- loses Krombacher-Alkoholfrei und Funktions-T- Shirts aus dem Vorjahr für 3,--EUR (!).
Alles in allem, ein Lauf der zu empfehlen ist.
Nach meinen 56,53 min. Ostern in Paderborn hatte ich mir ein wenig mehr ausgerechnet, war aber letzlich mit meinen 59,32 min. (4. M 65) auch zufrieden.
Detaillierte Ergebnisse unter:
http://www.nlv-kreis-cloppenburg.de/volkslauf-talsperre-hauptseite.html
Wir sind mit 4 LGO Läufern, Andreas Faßhauer, Helmut Meyerhoff, Ewald
Wallerowitz und Martin Wilts angereist. Ganz professionell hatten wir
auch einen Coach in Person von Hanno Ludwigs dabei. Bei besten Bedingungen, Sonnenschein und super Stimmung, gingen wir am Sonntag um
09.00 Uhr mit 18000 weiteren Läufern an den Start. Die Strecke war von
Anfang bis Ende von Puplikum gesäumt, man sprach von ca. 800000 Zuschauern, also Gänsehautfeeling auf der Strecke.
Andreas und Ewald hatten sich vorgenommen, die 42 Km zusammen zu laufen,
trennten sich aber bei Km 25. Andreas lief nach 3.35.49 Std. ins Ziel
und belegte Platz 2764 (Ak 702), Ewald benötigte 3.53.14 Std. und belegt
Platz 4821 (Ak 986).
Helmut erreichte trotz Trainingsmangel das Ziel in 4.03.17 Std., er
wurde 6238 (AK 1267).
Ich hatte mir vorgenommen, unter 3.10 Std. ins
Ziel zu kommen, was mir mit einer neuen persönlichen Bestzeit von
3.07.18 auch mehr als gelang. Hiermit belegte ich den 623 Platz (AK 106).
Fazit: Alles in allem eine gelungene Sache 4 von 4 Läufern im Ziel und
alle mit ihrer Zeit zufrieden. Bis auf kaputte Füße von Ewald und ein
bisschen Muskelkater haben wir die Sache gut überstanden. Aber das ist
beim nächsten Mal alles vergessen.
Nach fast sechs Monaten „Winterschlaf“ hatten wir, dass heißt Engeline, Reini, Johann und ich, uns endlich mal wieder dazu aufgerafft, bei einem Wettkampf zu starten. Vor dem Ossilauf wollten wir auch mal sehen, wo wir so stehen.
Gut gelaunt zogen wir zusammen mit Reinis Frau als Betreuerin gen Schortens. Ich war nervös wie immer, wird sich auch wohl nicht mehr ändern. Reini war natürlich die Ruhe selbst und musste vor dem Lauf doch noch ausprobieren, wie man in einem Baum rauf klettert.
Um 10.15 Uhr fiel dann der Startschuss zum 31. Schortenser Straßenlauf über 10 km. Es waren 138 Läufer und Läuferinnen am Start. Unsere „Jungs“ sausten gleich los und waren bald außer Sichtweite. Ich habe mich ganz nach meiner Uhr gerichtet und bin meinen 4:30 Minuten-Schnitt gelaufen, wurde dabei aber von einigen Frauen überholt. Bei Kilometer 4 konnte ich dann aber auch die erste Frau überholen und noch ein wenig an Tempo drauf legen. Bei herrlichem Wetter und kaum Wind lief es richtig gut. Nach 44:25 Minuten kam ich dann ganz glücklich als erste Frau ins Ziel. Johann und Reini strahlten auch im Ziel. Bei Johann zeigte die Uhr 39:54 Minuten (na also, es geht doch noch!!!) und Reini kam nach 37:54 Minuten ins Ziel. Er war damit dritter der Gesamtwertung und erster in seiner Altersklasse. Johann war Gesamtfünfter und zweiter in seiner Klasse. Engeline konnten wir in der letzten Stadionrunde lautstark anfeuern, was bei Ihr noch mal alle Kräfte mobilisierte und sie so nach 49:43 Minuten ins Ziel lief. Sie war damit zweite in ihrer Altersklasse. Auch eine Stunde später strahlte sie immer noch (so kennen wir unseren Engel....). Also, wir waren alle total zufrieden und so ging es fröhlich wieder gen Heimat. Vorher gab es natürlich noch Kaffee und Kuchen. Reini wollte mich ja noch von der Schmackhaftigkeit der harzhaltigen Fruchtstämme der Kiefern überzeugen, kann ich aber echt nicht weiter empfehlen. Reini isst die Dinger wie Bonbons. Vielleicht macht ihn das so schnell.......
Detaillierte Ergebnisse unter: http://www3.your-sports.com/details/index.php?page=4&eventid=3458&lang=de
Juliane Fulfs und Fred Ibeling hatten sich am Sonntag den Citylauf in Papenburg als Wettkampfort ausgesucht. Als 30. des 180 Teilnehmer starken Feldes und als zweite Frau ereichte Juliane Fulfs nach 24:19 Min das Ziel. In der Altersklasse W 40 stand sie damit unangefochten auf Rang 1. Mit 320 Teilnehmern war der Hauptlauf über 10 km am stärksten besetzt. Mit 39:20 Min überquerte Fred Ibeling die Ziellinie und kam damit in seiner Alterklasse M 40 auf den 3. Rang.
Siehe: http://www3.your-sports.com/details/index.php?page=4&eventid=3772&lang=de
Da die Halbmarathon-DM dieses Jahr in meinem süddeutschen Heimatort stattfand, hatte ich mir den Lauf als Ziel fürs Frühjahr gesetzt. Nachdem die Vorbereitung plangemäß abgelaufen war, kam in der letzten Trainingswoche eine Oberschenkelverletzung auf. Zusammen mit dem für mich viel zu warmen Wetter war mein Vertrauen in einen guten Ablauf gering.
Trotzdem, nach dem Start waren die Schmerzen erst mal weg und es ging flott los. Bei KM 7 aber bemerkte ich ein ziemliches Ziehen im Oberschenkel und entschied mich die nächsten 3 km zu beschleunigen und bei km 10 auszusteigen. So kam es dann auch und nach 37.12 war ich trotz allem zufrieden; die 10 km Zeit war gut und wenigstens ist alles heil geblieben…
Morgens waren schon die Cracks am Start gewesen. Deutscher Meister wurde Stefan Koch in 1.04.51. Kurz unter 1.10 gab es eine enorme Leistungsdichte – 35 Läufer hatten am Ende diese Marke geschafft. Enorm was da noch an Endspurts zu sehen war. Bei den Frauen gewann überraschend Ingalena Heuck in 1.14.54. Auch in den Altersklassen gab es herausragende Leistungen. Die M50 wurde in 1.12, die M55 in 1.17 und die M60 in 1.18 vergeben.
Detaillierte Ergebnisse unter: http://www.wlv-sport.de/index.php?wlv=webpart.pages.WLVDynamicPage&navid=13161&coid=13161&cid=1&wlvsid=cru9q9o2gudp7p90cesgjt6rhr0p545g
Der 8.OLB-Citylauf Norden mit über 2000 Teilnehmern war eine gelungene Veranstaltung, über 500 bis 10000m habe ich nur zufriedene Gesichter gesehen. Das Wetter mit Sonnenschein und etwas Gegenwind waren gute Bedingungen. Somit waren auch viele Zuschauer zum Anfeuern gekommen.
Über 5Km ist Wilhelm Meinen in einer Zeit von 28:51 ins Ziel gekommen was Platz 1 M 65 bedeutet. Bei dem 10 KM Lauf mit 375 Teilnehmern hat sich das Feld schnell auseinander gezogen. Ilka Janssen kam mit einer Zeit von 51:47 ins Ziel was Platz 1 WJA bedeutete. Helmut Ludwig kam in einer Zeit von 44:08 ins Ziel (Platz4 M50) und Drees Janssen in 50:53 (Platz 34 M45). Ich selber bin mit einer Zeit von 38:49 ins Ziel gekommen; das war Platz 1 in der M50.
Detaillierte Ergebnisse unter: http://www.citylauf-norden.de/ergebnisse.php
Eike Neemann, Nachwuchsläufer der Laufgemeinschaft Ostfriesland startete am Freitag bei der Bahneröffnung in Wilhelmshaven über 2.000m.. Mit 7:52,5 Min. erreichte er als zweiter der Altersklasse M 15 das Ziel, und verbesserte sich bei seinem ersten Test um genau eine Sekunde gegenüber seiner letztjährigen Bestzeit.
Siehe: http://www.herrmannjoerg.homepage.t-online.de/index1.htm
Arnold Romanowski war als einziger LGO-er beim in Oldenburg anwesend. Hier sein Bericht:
Am Sonntag, 11. April, habe ich am 3. Famila-Lauf in Oldenburg teilgenommen.
Geboten wurden ein 5-km-Lauf für Jedermann, 5 km für Rollstuhlfahrer, 5 km für Walker, 10 km, Halbmarathon und ein Meilenlauf für Kinder.
Weil die Halbmarathondistanz nur noch selten vertreten ist, habe ich mich für diese Strecke entschieden.
Bei Temperaturen um 7° und kräftigem, kaltem Ostwind waren die Bedingungen nicht gerade ideal, aber am meisten froren wohl die vielen Helfer und Zuschauer.
Wegen einer langen Verletzungspause und dem schneereichen Winter war ich mit meiner Zeit von 1:40:49 zufrieden.
Der Rundkurs einer vom NLV vermessenen Strecke war viermal zu durchlaufen.
Davor musste eine kleine Runde von 1,1 km absolviert werden.
Die Strecke ist fast durchgehend asphaltiert, aber leider etwas "eckig" und von daher "langsam".
Für einen Sonntagsausflug mit Familie eignet sich diese Veranstaltung hervorragend, weil auf dem Gelände im Start-/Zielbereich ein abwechslungsreiches Programm für alle geboten wird.
Außerdem lädt eine Cafeteria zu einer Pause ein.
An allen Läufen haben insgesamt über 1000 Sportler teilgenommen, wobei ausgesprochene Spitzenathleten und auch Läufer aus Ostfriesland kaum gesehen wurden.
Schade, denn die Organisation der Veranstaltung liegt in professionellen Händen (vorwiegend ehemalige Läufer) und hat mehr Zuspruch verdient.
Detaillierte Ergebnisse unter:
http://www.chipzeit.de/ergebnisse/2010041101.aspx
Traditionell war die LGO wieder gut vertreten beim Störtebekerlauf in Marienhafe. Obwohl es morgens den Läufern noch etwas kalt war, kam kurz vor dem Start des Hauptlaufes die Sonne raus und waren die Bedingungen als sehr gut zu bezeichnen. Ingo kam beim 5 KM-Lauf überzeugend als Gesamt-Erster ins Ziel. Mit 17.29 min. bestätigte er seine derzeit gute Form und ließ die Konkurrenz weit hinter sich. Auch Inka und Aylin wussten in ihren Altersklassen den Sieg zu erreichen. Juliane erreichte in der W40 den 3-en Platz.
Auf der doppelten Distanz waren Anton und Arnold in ihren Altersklassen die Stärksten. Weitere Ehrenplätze gab es für Almuth, Matthias und Eduard. Weiter bemerkenswert: Sandra wusste auf dieser Distanz ihre bisherige Bestleistung zu verbessern.
Alles in allem eine gemütliche und gelungene Veranstaltung.
Ergebnisse der LGO-er:
5KM:
M.Jgd.A 1. Mudder, Ingo 1991 LG Ostfriesland 00:17:29
W.Jgd.A 1. Janssen, Ilka 1992 LG Ostfriesland 00:24:38
W.Jgd.B 1. Schmidt, Aylin 1994 LG Ostfriesland 00:25:45
W40 3. Fulfs, Juliane 1967 LG Ostfriesland 00:24:47
10KM:
M40 17. Broer, Frank 1970 LG Ostfriesland 00:46:48
W45 2. Maaß, Almuth 1966 LG Ostfriesland 00:46:38
M45 1. Sanders, Anton 1961 LG Ostfriesland 00:37:35
M45 3. Paul, Matthias 1961 LG Ostfriesland 00:39:37
M45 6. Oremek, Robert 1965 LG Ostfriesland 00:41:16
M45 12. Backer, Edgar 1965 LG Ostfriesland 00:44:28
W45 4. Mudder, Sandra 1964 LG Ostfriesland 00:52:41
M50 5. Kruse, Friedhelm 1956 LG Ostfriesland 00:46:06
M50 17. Evers, Karl-Heinz 1958 LG Ostfriesland 00:54:46
M55 3. Tjarks, Eduard 1954 LG Ostfriesland 00:43:58
M60 1. Romanowski, Arnold 1946 LG Ostfriesland 00:44:39
Zu einem Trainings-Lauf in den Frühling hatte die Laufgruppe des SV Ochtersum „Wi sünd Holtriem“ am letzten Märzsonntag geladen.
Neben den vielen Mitgliedern der noch jungen Laufgruppe waren auch mehrere befreundete Vereine dem Aufruf nach Ochtersum gefolgt , darunter auch 4 Aktive der Laufgemeinschaft Ostfriesland.
Nach einem kurzen Aufwärmprogramm konnten die Teilnehmer zwischen vier Streckenlängen von 5 – 15 km wählen. Bei recht windigen Bedingungen lernten die Läufer dabei die Reize der weiten Felder entlang des nördlichen Holtriem-Wangerweges kennen.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein waren sich Almuth Maaß, Robert Oremek, sowie Gerhardine und Eduard Tjarks einig: Windig und anstengend, aber eine Wiederholung sollte auf jeden Fall folgen.
Auf dem Rückweg nach Aurich trafen sich Anton Sanders und Eduard Tjarks von der LG Ostfriesland am letzten Märzwochenende im niederländischen Winschoten zum 10 Meilen Straßenlauf (16.093 km). Obwohl der Name +Theo de Winterloop+ auf die Jahreszeit hindeutet, ist der traditionelle Lauf dem Gründer des AV Aquilo +Theo de Winter+ gewidmet.
Rund 170 Teilnehmer hatten für die 10 Meilen gemeldet, und gleich nach dem Start ging es bei kühlen, jedoch angenehmen Laufbedingungen in nördlicher Richtung über die Autobahn. Auf Radwegen und Nebenstraßen führte die Strecke Richtung Scheemda und Finsterwolde und über Beerta wieder zum Ausgangspunkt in Winschoten. Der frische Wind wurde dabei größtenteils durch die Baumalleen abgehalten.
Bei seinem ersten Wettkampf nach der langen Winterperiode erreichte Anton Sanders als Gesamtachter mit 1:02:55 Std die Ziellinie. In der Altersklasse M 45 konnte er sich über Rang 2 und einen kleinen Geldpreis freuen. Für Eduard Tjarks wurden 1:13:31 Std gestoppt, was in der AK M55 Platz 7 bedeutete.
Ergebnisse unter: Theo de WInterloop
Am Sonntag habe ich mich wieder in den normalen Wettkampfbetrieb gewagt. Nachdem ich eigentlich geplant hatte, an einem anspruchsvollen hügeligen 10er Waldlauf in Friedberg teilzunehmen, hatte ich mich kurzfristig umorientiert und mich für den Straßenlauf in Frankenberg/ Eder angemeldet. Auf der vermessenen, super-flachen Strecke durchs unattraktive Industriegebiet der ansonsten schönen hessischen Fachwerk-Kleinstadt Frankenberg war es schließlich möglich gute Zeiten zu laufen. So gingen dann auch fast 300 Läufer und Läuferinnen an den Start, um den 2KM-Rundkurs fünfmal zu bewältigen. Das Wetter zeigte sich von seiner wenig angenehmen Seite: Regenschauer vor und zu Beginn des Laufs sowie starker Wind mit heftigen Boen machten absolute Bestzeiten für viele zunichte. Trotzdem war ich selbst mit dem Wettkampf zufrieden. Die ersten 3 KM ging ich ein etwas zu hohes Tempo - 3:41 bis 3:50 Min/KM kann ich auf die Gesamtdistanz (noch?) nicht halten - so dass ich mit der Einlaufzeit von 39:20 Min. als 65. und 6. der AK 45 ins Ziel kam. Die vorderen Plätze gingen überwiegend an die sehr ambitionierten Läufer der nordhessischen Vereine, die mit diesem Wettkampf ihre Regionalmeisterschaft ausgetragen haben.
Die Ergebnisse sind hier nachzulesen:
http://www.la-fkb.de/index.php?option=com_content&view=article&id=83:32-frankenberger-volks-und-strassenlauf-21032010&catid=42:ergebnisse-2010&Itemid=54
Bei Laufreport.de ist ein ausführlicher Bericht zu finden.
Am 14.März 2010 fand der 40. Straßenlauf in Oldenburg statt. Angeboten wurden ein 1 Meilen Schülerlauf, ein 10 km Straßenlauf und ein 25 km Straßenlauf.
Die 25 km wurden durch drei LGO Läufer (Martin Wilts, Fred Ibeling und Gerhard Janssen) vertreten. Hier insgesamt 319 Starter.
Zum Lauf:
Kurz vor dem Start um 10.30h goss es in Strömen und es schien ein langer Lauf im Nassen zu werden. Jedoch mit dem Startzeichen klarte es auf und zeitweilig blickte sogar die Sonne durch den wolkenbehangenen Himmel. Der starke Wind, der uns in Aurich um die Ohren wehte, war in Oldenburg um einiges schwacher.
Martin und Fred reihten sich in die vorderen Plätze ein, während ich mich im Mittelfeld platzierte. Entsprechend hoch war auch das Tempo. Etwa bei Kilometer 10 kam mir Martin schon wieder entgegen, (Wendepunkt bei 12,5 km) der sich mit einigen anderen schnellen Läufern ein heißes Rennen lieferte. Wie er mir später mitteilte, kämpfte er mit zwei weiteren Streitern um den besten Platz. Davon konnte er kurz vor dem Ziel einen abhängen. Der Lohn war ein hervorragender 26. Platz in einer Zeit von 1:46:49 Std.
Fred kam mir bei Kilometer 11 entgegen. Auch er kämpfte mit einer kleineren Gruppe um den besten Platz. Zum Schluss konnte er einige Läufer hinter sich lassen. Mit 1:54:59 Std. und als 54. eine tolle Leistung.
Ich selbst teilte mir meine Kräfte sparsam ein. Dieses kam mir auf die letzten vier Kilometer zu Gute. Hier konnte ich noch mal richtig „Gas“ geben und etliche Läufer überholen.
Nach 2:08:58 Std. erreichte ich das Ziel und war mit dieser Zeit recht zufrieden.
Auf der Strecke wurden zwei Mal Getränke angeboten (Kilometer 3 und 10). Die angebotenen Getränke (Wasser/Tee) hatten die Veranstalter erwärmt. Sicherlich bei den Temperaturen gut gemeint, aber mir kam es nach dem Trinken die Speiseröhre wieder hoch. Mein erster Gedanke war: „Die geben dir Spülwasser zum saufen…!“ Und mit diesem Gedanken stand ich nicht alleine da.
Angenehm war das alkoholfreie Erdinger im Ziel. Dazu ein Brot zum mitnehmen, oder um den größten Hunger vor Ort zu stillen.
Zum Abschluss – nach einer kalten Dusche – wurde noch Kaffee und Kuchen in der gegenüberliegenden Schule angeboten.
Insgesamt tolle Stimmung und es hat Spaß gemacht. Vielleicht im nächsten Jahr mit mehreren LGOèrn…
Kleine Schnee und Eisreste erinnerten am Samstag die Teilnehmer der ostfriesischen Regionalmeisterschaften im Crosslauf an den langen kalten Winter Trotzdem waren die Laufbedingungen im Hollsander Forst recht gut.
Die Laufgemeinschaft Ostfriesland war mit insgesamt 6 Läufern erfolgreich vertreten.
Nach 2jähriger Wettkampfabstinenz ging Ingo Mudder über 4.700m bei der männl. Jgd A an den Start, und erreichte mit 16:59 Min den zweiten Platz hinter Stephan Voskuhl (VfL Germ. Leer)
Die Senioren hatten rund 7 km zu bewältigen. Hier zeigte sich Borchard Christians in hervorragender Form, denn mit 26:16 Min konnte er seinen ärgsten Konkurrenten Wolfgang Trebesch vom MTV Aurich mit rund 30 Sekunden Vorsprung auf Distanz halten.Sehr zufrieden war auch Albert Groen, der mit 33:30 Min den 3 Platz in der M 50 erreichte.
Den Titel in der M 55 sicherte sich Eduard Tjarks in 29:03 Minuten, und in der M 60 war Arnold Romanowski mit 32:58 Min konkurrenzlos. Heinz Gerdes belegte schließlich mit 44:18 Min in der M 65 Rang 2 hinter dem Dunumer Eibo Eiben.
Traditionell bildet der Emder Silvesterlauf für einige unserer Läufer der Jahresabschluss. Dieses Jahr waren die Laufbedingungen trotz Nieselschnee und teilweise etwas kaltem Wind noch recht gut. Es gibt bei diesem Lauf keine Altersklasse-Wertungen, aber auch in der Gesamtwertung konnten unsere Leistungen sich sehen lassen. Die Ergebnisse unserer Läufer:
Platz Name AK Zeit
18 Backer, Edgar M40 20:25
20 Gerdes, Heinz M65 20:52 (?)
10 Christians, Borchard M50 0:44:21
16 Paul, Matthias M45 0:46:18
18 Wilts, Martin M35 0:46:26
52 Tjarks, Eduard M55 0:50:42
75 Hinrichs, Andreas M45 0:52:46
103 Meyer, Uwe M45 0:54:37
104 Broer, Frank M35 0:54:38
161 Ackmann, Heiko M40 0:58:25